Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
30.06.2017

Fritzens: Irischer Sieg zum Auftakt, Max-Theurer Dritte

Der erste Tag des Vier-Sterne-Turniers inmitten der Tiroler Berge endete mit einem irischen Sieg im Grand Prix. Judy Reynolds und Vancouver K setzten sich vor Dorothee Schneider und Victoria Max-Theurer an die Spitze.

Sieger im Grand Prix der Spécial-Tour: Judy Reynolds (IRL) und Vancouver K © Tomas Holcbecher
Sieger im Grand Prix der Spécial-Tour: Judy Reynolds (IRL) und Vancouver K
© Tomas Holcbecher
75,58 Prozent holte Irlands Spitzenduo, das beim Weltcup-Finale im April auf Platz vier geritten war. Absolute Übereinstimmung herrschte bei den Richtern hinsichtlicher der Platzierung. Alle vier hatten Reynolds und den 15-jährigen Jazz-Sohn auf Platz eins. Bei der Notenvergabe gab's dann aber doch Differenzen - bisweilen sogar deutliche. Denn während die dänische Richterin bei M, Susanne Baarup, das Paar mit hohen 78,4 Prozent bedachte, war der Ritt der Deutschen Dr. Evi Eisenhardt, Richterin bei C, "nur" 73,3 Prozent wert.

Deutlich mehr Einigkeit herrschte da schon beim zweitplatzierten Duo, Dorothee Schneider und Fohlenhofs Rock’n Rose. Die aktuelle Nummer drei der Welt schloss bei 72,34 Prozent. Unmittelbar vor Victoria Max-Theurer, die heuer nach einem Jahr Absenz wieder ihr Gastspiel auf dem Schindlhof gibt. Im Sattel ihrer Spitzenstute Blind Date brachte es die Achleitnerin auf 72,28 Prozent. Ein Ergebnis, mit dem Max-Theurer zufrieden sein kann. „Es war erst unsere dritte schwere Prüfung nach fast einem Jahr Pause, dafür war die Leistung wirklich super“, freute sich Schindlhof-Rekordsiegerin. Kritik hatte die Reiterin nur für sich selbst: „Leider ist mir ein Reiterfehler passiert, ich war einen Moment unkonzentriert und habe mich bei der Zick-zack-Traversale im Galopp verzählt. Dafür waren die Piaffen überragend und die Passage-Tour war auch ein absolutes Highlight. Ich bin wirklich sehr zufrieden.“

Astrid Neumayer und ihr Routinier DSP Rodriguez schafften es mit einer Wertung von 69,22 Prozent ebenfalls in die Platzierungen. Damit gibt es für die Oberösterreicherin sicher ein Wiedersehen im Grand Prix Special am Sonntag.

US-Reiterin vereitelt österreichischen Vierfachsieg

Der erste Bewerb des Tages gehörte den Paaren der Kleinen Tour. Hier konnte sich das US-Duo Ashley Holzer und Radondo durchsetzen. Allerings nur kanpp. Denn Christian Schumach und der neunjährige San Amour x Lod Sinclair-Sohn Sinclair Jason bliebt mit 72,156 Prozen nur hauchdünn hinter der irischen Siegerwertung von 72,605 Prozent zurück. Dahinter reihten sich Wolfgang Himsl mit Dubrovnik NRW (69,342%), Renate Voglsang mit Sir Raphael (68,816%) und Florian Bacher mit Fidertraum (67,895%) auf den Plätzen drei bis fünf ein.

Para-Equipe um Pepo Puch in EM-Form

Österreichs Para-Equipe rund um Paralympics-Goldmedaillengewinner Pepo Puch präsentierte sich bei der Auftaktprüfung zur heimischen Meisterschaft bereits in EM-Form. „Die Pferde sind wirklich gut in Schuss“, konstatiert Dr. Constanze Zach, Leiterin des Referats Veterinärwesen beim Österreichischen Pferdesportverband, nach dem Vet-Check . Mit Bellagio von Bernd Brugger und Faustus von Thomas Haller sind zwei neue Pferde von hoher Qualität mit dabei. „Die Leistungskurve von Bellagio und Faustus zeigt nach oben. Da gab es eine deutliche Steigerung zu den letzten Turnieren“, resümierte Österreichs Para-Equipechefin Theres Rantner nach dem ersen Bewerb auf dem Schindlhof.

Das bewies vor allem Bernd Brugger mit seinem zwölfjährigen Fuchswallach in der Einlaufprüfung (Team Test), für die das Duo 76,5 Prozent ehrielt. Damit liegt der für das niederösterreichische Reitzentrum Kreuttal startende Brugger in der Meisterschaft mit Platz zwei auf Medaillenkurs. Dasselbe gilt auch für Julia Sciancalepore. Mit ihrem bewährten Pommery platzierte sich die Kärntnerin mit 76,061 Prozent auf Rang drei.

Unantastbar an der Spitze präsentierte sich indes einmal mehr Pepo Puch. Der Steirer und sein Paralympics-Champion Fontainenoir drehten eine souveräne Runde, die mit einem Score von 79,848 schon an der 80-Prozent-Marke kratzte. „Wir fühlen uns hier am Schindlhof sehr wohl. Es ist ja so, dass man bei so viel guten Reitern rundherum schon beim Abreiten fleißiger und genauer ist als sonst. Diese Umgebung motiviert uns einfach sehr“, schmunzelte ein zufrieden wirkender Pepo Puch beim Siegerinterview.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

PM/ps
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier