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05.07.2014

Fritzens: Max-Theurer-Sieg auch in der Kür-Tour

Mit einem super Ritt auf ihrem Olympiapferd Augustin OLD entschied Victoria Max-Theuer auch den Grand Prix der Kür-Tour zu ihren Gunsten und verwies den Amerikanischen Multi-Champion Steffen Peters und seine Teamkollegin Tina Konyot auf die Plätze zwei und drei.

Siegerin und zweiter im Grand Prix der Kür-Tour: Victoria Max-Theurer und Steffen Peters (USA) © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Siegerin und zweiter im Grand Prix der Kür-Tour: Victoria Max-Theurer und Steffen Peters (USA)
© Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Als vorletzter Starterin gelang der 28-jährigen Achleitnerin und ihrem imposanten Oldenburgerhengst von August der Starke ein wirkliches Gustostückerl, das von den Richtern mit der Tagesbestnote von 76,18 Prozent – so viel wie schon lange nicht mehr – belohnt wurde. Bis auf die recht konservativ gerittenen Trabverstärkungen, einem hakeligem Übergang von der zweiten Piaffe in die Passage und den etwas kurz gesprungenen Einerwechseln gab es an diesem Ritt wirklich kaum etwas auszusetzen. Das Paar machte über die gesamte Prüfung hinweg einen sehr sicheren Eindruck, Augustin lief zufrieden in vorbildlicher Anlehnung und stets schönem Rahmen. Absolutes Highlight waren neben den ausdrucksstarken, federnden Passagen einmal mehr die Pirouetten - besonders die Linkspiroutte gelang nah am Optimum, entsprechend gab es von den Richtern fast durchwegs Neunen für diese Lektion.

„Augustin war sehr frisch. Er fühlt sich hier in den Bergen Tirols offensichtlich sehr wohl. Auf unsere Leistung bin ich sehr stolz“, sagt Vici im anschließenden Siegerinterview und schickt mit einem Lächeln hinterher: „Man gewinnt nicht alle Tage vor dem amtierenden US-Meister.“

Steffen Peters, dreifacher US-Champion, Weltcupsieger 2009 und zweifacher Bronzemedaillengewinner der Weltreiterspielen 2010, hatte für den Grand Prix der Kür-Tour sein aktuelles Top-Pferd Legolas gesattelt und war mit 75,34 Prozent auch ganz knapp dran am Sieg, doch ein Fehler in den Zweier-Wechseln kostete den gebürtigen Deutschen wertvolle Punkte und am Ende vermutlich auch den Sieg. Dahinter sicherten sich mit 72,600 Prozent Tina Konyot (USA) und ihr imposanter dänischer Wallach von Come Back II nach einer durchwachsenen Prüfung, die von echten Highlights aber auch einigen Abstimmungsschwierigkeiten geprägt war, Rang drei.

Einen starken siebenten Platz mit knapp 68 Prozent holte Hausherrin Evelyn Haim-Swarovski im Sattel der zwölfjährigen Don-Schufro-Tochter Dorina. Bis auf den etwas verpatzten Start kam das Duo ohne gröbere Fehler durch die Prüfung. Die Marschroute in Richtung Weltreiterspiele stimmt. Entsprechend positiv fiel auch das Resümee der Turnier-Gastgeberin im Anschluss an ihre Prüfung aus: „Wir sind endlich zum Reiten gekommen. Ich bin sehr zufrieden. Dorina spürt halt das Publikum und ist sehr angespannt, weil sie immer aufs Klatschen, das sie sehr fürchtet, wartet.“ Am Sonntag wird das Duo erstmals seine gemeinsame Kür präsentieren. Zu welcher Musik, will Evelyn Haim-Swarovski noch nicht ganz verraten und gibt nur so viel preis: „Moderne Musik, lasst euch überraschen.“

Victoria Max-Theurer und Augustin, Sieger im Grand Prix der Kür-Tour

Peters und Rosamunde in der Kleinen Tour eine Klasse für sich

In der kleinen Tour blieb die Spitze unverändert. Wie schon im Prix Saint Georges gab es auch in der Intermediaire I kein Vorbeikommen an Steffen Peters und seiner ungemein bewegungsstarken siebenjährigen Rheinländer Stute Rosamunde. Mit 76,026 Prozent lieferte das Duo klar die Bestleistung in dieser Prüfung ab. Auf den Plätzen zwei und drei landeten, diesmal in vertauschter Reihenfolge, die beiden Deutschen Karin Rehbein mit Royal Princess (72,711 %) und Dorothee Schneider auf Showtime (71,316 %).

Als beste Österreicherin platzierte sich Teresa Rochelt mit ihrer zehnjährigen Holsteiner Stute von Dolany/Caletto Dolana auf Rang 8 mit 67,868 Prozent.

Der Finaltag des CDI4* in Fritzens steht ganz im Zeichen der Finalprüfungen der Großen Tour. Nach dem Consolation Grand Prix jener Paare, die sich nicht für die Hauptbewerbe qualifizieren konnten (ab 8 Uhr), geht es ab 10 Uhr mit dem Grand Prix Spécial weiter, bevor ab 14:15 Uhr der finale Kürbewerb auf dem Programm steht.  Alle Prüfungen aus Fritzens werden live auf Clipmyhorse.tv übertragen.

Alle Ergebnisse vom CDI4* auf dem Schindlhof gibt es hier

Steffen Peters und Rosamunde, Sieger im Intermediaire I

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