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02.12.2016

Führungswechsel beim österreichischen Warmblutpferdezuchtverband

Die AWÖ hat einen neuen Vorstand: Anlässlich der Hauptversammlung am vergangenen Dienstag haben sowohl der langjährige Obmann Ing. Anton Ulm als auch Geschäftsführer Dr. Leopold Erasimus ihre Funktionen niedergelegt. An ihre Stelle tritt ein neues Führungstrio.

Der neue Vorstand der AWÖ will sich verstärkt um das Image der österreichischen Warmblutzucht bemühen. © Hans Kraus
Ja zu A: Der neue Vorstand der AWÖ will sich verstärkt um das Image der österreichischen Warmblutzucht bemühen.
© Hans Kraus
Die vakant gewordenen Ämter wurden im Zuge der Sitzung durch hochrangige Vertreter aller Landeszuchtverbände neu gewählt. Und zwar einstimmig. Die Position des Obmannes wird in Zukunft durch Johannes Mayrhofer bekleidet, Georg Brötzner als Obmann Stellvertreter. Mag. Theresa Deisl übernimmt die Geschäftsführung der AWÖ.

Georg Brötzner bringt als Obmann des Vereins der Warmblut Pferdezüchter in Salzburg neben seinen züchterischen Kompetenzen auch reichlich Sporterfahrung mit in seine neue Position bei der AWÖ. Der Walser ist im Springsport bis zur schweren Klasse aktiv und führt seinen landwirtschaftlichen Betrieb samt Reitanlage in Wals.
 
Starke Verbindungen zum Sport hat auch Johannes Mayrhofer. Der langjähriger Obmann des Reiterbundes Wels und Veranstalter zahlreicher Turniere wie des Messeturniers in Wels „Equus Ovilava“ ist außerdem erfolgsprämierter Züchter. So stammt etwa die diesjährige Bundessiegerstute Fräulein Smilla aus seinem Zuchtbetrieb im oberösterreichischen Innviertel.

Neo-Geschäfstführerin Mag. Theresa Deisl ist in der Szene als Initiatorin und Leiterin der Plattform Pferdenews.eu österreichweit bekannt. Selbst im Springsport bis in die schwere Klasse erfolgreich, betreut die studierte Sportjournalistin und verantwortliche Redakteurin des Magazins „Züchterforum“ seit Jahren namhafte Veranstalter, Sportler, Vereine und Gestüte aus dem In- und Ausland in Sachen Medien-, PR- und Öffentlichkeitsarbeit.

Offenes Ohr für Züchternaliegen

Es seien große Fußstapfen, in die man hier trete, doch man nehme die Herausforderung gerne an, heißt es in einer ersten Aussendung des Neo- Vorstandes, der für frischen Wind im Verband sorgen will. Das Hauptaugenmerk der Bemühungen liegt dabei insbesondere in der Imagestärkung der österreichischen Warmblutzucht. Der A-Brand soll an Wertigkeit gewinnen, das Image wachsen und auch die Vermarktung soll professioneller werden.

Verstärkt wolle man auch ein offenes Ohr für die Anliegen der heimischen Züchter haben – frei nach den Devisen „gemeinsam stark“ und „Ja zu A“. Man freue sich deshalb über konstruktive Vorschläge und Ideen. Einige Neuerungen seien bereits in Arbeit, wie etwa der eigene Springcup, der 2017 erstmals starten wird oder das Comeback der Hengstschau beim nächsten AWÖ-Hengsttag am 11. Februar 2017.

Eine enge Zusammenarbeit ist weiterhin auch mit dem Pferdezentrum Stadl-Paura als Hochburg der heimischen Pferdezucht gesichert.

Pressemitteilung/ps
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