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28.09.2012

Fünf Jungpferde aus Rumänien suchen ein neues zu Hause

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten ist auf der Suche nach erfahrenen Pferdeliebhabern, die bereits sind, ein oder mehrere Jungpferde zu adoptieren. Bei den Tieren handelt es sich um Nachwuchs jener Wildpferde aus Letea, die im vergangenen Jahr in einer groß angelegten Rettungsaktion vor der Tötung gerettet werden konnten.

Nach Monaten des Aufpäppelns und Pflegens suchen fünf Jungpferde im Alter zwischen 15 und 16 Monaten nun ein neues liebevolles zu Hause. © Vier Pfoten - Alexandra Floares
Nach Monaten des Aufpäppelns und Pflegens suchen fünf Jungpferde im Alter zwischen 15 und 16 Monaten nun ein neues liebevolles zu Hause.
© Vier Pfoten - Alexandra Floares
Die fünf Jungspunde, alle im Alter zwischen 15 und 16 Monaten, werden derzeit in Rumänien betreut. Im Fohlenalter wurde ihre gesamte Herde eingefangen und weggesperrt - dabei wurden sie auch von den Mutterstuten getrennt. Der Tierschutzorganisation Vier Pfoten gelang es zwar, die meisten der wild lebenden Pferde zu retten und sie wieder in ihrem vertrauten Lebensraum im Donaudelta anzusiedeln, doch einige Fohlen waren zu diesem Zeitpunkt dermaßen geschwächt, dass eine Auswilderung nicht möglich war. Die folgenden Monate wurden die Tiere deshalb mit der Flasche unter tierärztlicher Betreuung aufgezogen und medizinisch versorgt.

Dank der liebevollen Betreuung haben sich die jungen Pferde erholt und sind nun so weit, dass sie an neue Besitzer übergeben werden können, die ihnen ein schönes neues Heim bieten möchten. Weil fünf der Tiere aus dem geretteten Bestand nicht innerhalb Rumäniens vermittelt werden konnten, wenden sich Vier Pfoten nun an Pferdefreunde in Österreich. Nach einem derart langen Kampf um ihr Wohlergehen hofft man, dass bald alle von ihnen ein dauerhaftes, liebevolles Zuhause finden können. Idealerweise sollen so viele wie möglich paarweise oder in einer kleinen Gruppe abgeben werden. Für alle Pferde liegt ein aktueller Coggins-Test mit dem Ergebnis EIA (Equine Infektiöse Anämie) negativ vor.

Diese fünf Jungspunde sind auf der Suche nach einem neuen Lebensplatz

Marusia
Ein ruhiges, folgsames Mädchen, das die Gesellschaft anderer Pferde liebt, aber auch Hunde und Katzen. Sie läuft sehr gerne in der Gruppe und hängt besonders an Rainey. Pellets für Fohlen sind ihr Lieblingsfutter.

Rainey
Rainey ist das kleinste der Fohlen und ist in seiner Entwicklung noch etwas hinterher. Er ist ruhig und sanft - und hängt ebenfalls sehr an seiner Pflegeschwester Marusia. Rainey macht nie irgendwelchen Ärger, fast als wäre er unsichtbar. Er erinnert ein wenig an ein junges Rentier, daher auch sein Name.

Steluta (“Kleiner Stern”)

Steluta könnte glatt das schönste Fohlen aus dem Donaudelta sein. Sie hat rotes Haar mit einem weißen Stern auf der Stirn und einen klaren Verstand. Sie ist ein tapferes Mädchen, sehr abenteuerlustig, aber dennoch artig.

Negrutu’ (“Der Dunkle”)

Negrutu’ ist das geselligste Tier. Er hat gerne Menschen um sich herum und ist dabei unglaublich neugierig und wissbegierig. Wenn etwas seine Aufmerksamkeit erlangt, muss er sofort näherkommen und genau nachsehen.

Mara
Mit 16 Monaten ist Mara die Älteste in der Gruppe, und sehr unabhängig und fröhlich. Mara hat sich deutlich schneller entwickelt als ihre Pflegegeschwister. Sie wälzt sich gerne im Schnee - oder eigentlich überall, wo es möglich ist. Auch wenn sie nicht so gesellig ist, hat sie noch nie versucht, andere zu stören. Sie mag die Gegenwart von Pferden und Hunden aber durchaus.

Kontakt

Sollten Sie sich für eines oder mehrere dieser Fohlen interessiert, wenden Sie sich bitte an Robert Hengl, Head of Competence Centre Horses bei den Vier Pfoten, unter robert.hengl@vier- pfoten.org bzw. telefonisch unter: 01 895 02 02/42.
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