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16.06.2014

Future Champions: Licht und Schatten in Hagen

Nach fünf Tagen Spring- und Dressurreiten auf dem Hof Kasselmann in Hagen fällt die Bilanz für Österreichs Nachwuchs durchwachsen aus. Neben starken Einzelleistungen gab es auch Totalausfälle. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Lieferten bei den Future Champions in Hagen mit Rang 7 das beste heimische Grand-Prix-Ergebnis: Josefina Goess-Saurau (B) und Liliput © Fotoagentur Dill
Lieferten bei den Future Champions in Hagen mit Rang 7 das beste heimische Grand-Prix-Ergebnis: Josefina Goess-Saurau (B) und Liliput
© Fotoagentur Dill
Für eines der Highlights sorgten Dressurhoffnung Lea-Elisabeth Pointinger und ihr Württemberger Wallach Gino. Nach einem vierten Platz zum Auftakt zeigte das Junge-Reiter-Duo auch am Freitag eine gute Runde. Mit 68,772 Prozent und Rang 7 gelang die Qualifikation für das Kürfinale am Sonntag mit Leichtigkeit. Dort präsentierte die talentierte Niederösterreicherin ihren 17 Jahre alten Gardez-Sohn erneut gekonnt. Zur Belohnung gab’s von der internationalen Jury 71,292 Prozent und den hervorragenden sechsten Rang. Den Sieg holte wie schon in den vorangegangenen Prüfungen ein überragend reitender Sönke Rothenberger (GER), der die Konkurrenz mit 79,375 Prozent deklassierte. Dahinter reihte sich seine Landsfrau Vivien Niemann (73,917 %) auf Rang 2 ein, gefolgt von Dänemarks Maja Andreasen (73,208 %).

Etwas enttäuschend verlief das weitere Wochenende in Hagen für Diana Porsche. Hatte es im Auftaktbewerb der Junioren noch einen tollen sechsten Platz für die Salzburgerin und ihren imposanten Hannoveranerhengst Eloy gegeben, rutschte das Paar mit 66,009 Prozent in der Kür-Quali am Freitag auf Rang 20 ab. Danach war im kleinen Finale einfach der Wurm drin. Schon zu Beginn der Trab-Tour sprang Eloy mehrfach in den Galopp ein, und auch der Übergang vom Schritt- in den Galoppteil wollte an diesem Tag nicht so souverän wie üblich gelingen, sodass sich das Paar mit 63,917 Prozent auf Rang 12 weit unter dem Wert geschlagen von diesem Turnier verabschieden musste.

Mit ihrem Zweitpferd Florencia, einer 14-jährigen Stute von Fürst Heinrich, schaffte Diana Porsche nach einem 14. Platz in der Quali (66,579 %) den Sprung ins große Kür-Finale, das sie schließlich mit glatten 65 Prozent auf dem 15. Rang beendete. Der Sieg in dieser Prüfung gestaltete sich als rein deutsche Angelegenheit. Mit 74,583 Prozent konnte sich am Ende Anna-Christina Abbelen gegenüber ihren Teamkolleginnen Jessica Krieg (74,333 %) und Franziska Schwiebert (72,208 %) durchsetzen.

Nationenpreis-Schlappen und Grand Prix-Highlights

Licht und Schatten brachte das Hagener Nachwuchsturnier auch für die heimischen Talente im Springsattel. In den Nationenpreisen waren die rot-weiß-roten PonyreiterInnen und Jungen ReiterInnen schlichtweg chancenlos. Beide Teams schieden bereits nach Runde eins auf dem vorletzten bzw. letzten Platz aus.

Was im Team nicht klappte, gelang in den Einzelprüfungen umso besser. In der Trostprüfung für Pferd-Reiter-Paare, die nicht im Nationenpreis angetreten waren, legte Laura Sutterlüty eine erfreuliche Talentprobe ab. Mit ihrem Top-Pferd Liquidor unter dem Sattel meisterte die junge Vorarlbergerin die zwei Phasen des 1,35 m-Springens in souveräner Manier, blieb zweimal fehlerfrei und holte schlussendlich Rang 4 im 77 Starter starken Feld.

Tolle Runden zeigten danach Österreichs Children im Großen Preis ihrer Klasse, allen voran Stella Egger, die mit Candyman nach einem fehlerfreien Umlauf und einer Vier-Fehler-Runde im Stechen das beste Ergebnis aus heimischer Sicht lieferte (Platz 10). Dominik Juffinger und sein Westfalenwallach Copido schafften ebenfalls den Sprung in die Entscheidung und platzierten sich auf dem 13. Endrang. Ganz knapp dran am Stechen war auch Sebastian Gorton-Hülgerth und Estoril, ein ärgerlicher Zeitfehler verhinderte jedoch den Einzug in die Entscheidungsrunde (Platz 16). Beeke Carstensen und Venetzia holten den Sieg für Deutschland. Das Duo war wie vier weitere Paarungen auch im Stechen fehlerfrei geblieben, zeigte dabei jedoch die klar schnellste Zeit. Dahinter reihten sich Elisa Mellec (FRA) und Britt Roth (GER) auf die Plätze 2 und 3.

Auch im Großen Preis der Junioren war Österreich unter den Besten vertreten. Josefina Goess-Saurau zeigte im Sattel ihres Westfallenwallachs Liliput einen gekonnten Grundumlauf und qualifizierte sich souverän für das nachfolgende Stechen. Dort verzeichnete das Burgenländer-Duo in einer flotten Runde lediglich einen Abwurf und platzierte sich auf dem ausgezeichneten 7. Platz. Auch in dieser Prüfung ging der Sieg an die Gastgeber, Theresa Ripke setzte sich mit der schnellsten fehlerfreien Runde an die Spitze, gefolgt von Teike Castensen (GER) und Josephine Boegh (DEN), die ebenfalls mit sauberer Weste ins Ziel kamen.

Alle Ergebnisse im Detail können sie hier nachlesen.
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