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24.11.2013

GCT Finale Doha: Scott Brash im Glück

Das ist mal ein Geburtstagsgeschenk nach Maß: In einem fulminanten Endspurt holte Scott Brash am Samstagabend den Sieg im Finalspringen der Global Champions Tour in Doha, der dem Briten an seinem 28. Geburtstag nicht nur 148.500 Euro Siegesprämie einbrachte, sondern obendrein auch noch stattliche 294.500 Euro für den Gesamtsieg.

Für Mannschaftsolympiasieger Scott Brash läuft es derzeit wie am Schnürchen: Nach Gold mit der Mannschaft und Einzelbronze bei der diesjährigen EM in Herning gab es für den Briten zu seinem 28. Geburtstag den GCT-Etappensieg in Doha und den © Stephano Grasso / Longines Global Champions Tour
Für Mannschaftsolympiasieger Scott Brash läuft es derzeit wie am Schnürchen: Nach Gold mit der Mannschaft und Einzelbronze bei der diesjährigen EM in Herning gab es für den Briten zu seinem 28. Geburtstag den GCT-Etappensieg in Doha und den Global Champions Tour-Gesamtsieg 2013.
© Stephano Grasso / Longines Global Champions Tour
Schon im Vorfeld war klar, dass Brash bei einem Sieg in Doha auch die Gesamtwertung gewinnen würde – dass es dann genauso kam, verdankt der 28-jährige Schotte nicht nur einem stählernen Nervenkostüm, sondern auch seinem überragend springenden Olympiapferd Hello Sancots, der an diesem Tag gleich drei Mal ohne Fehler blieb und im Stechen den entscheidenden Vorsprung herausgaloppierte.

Frühes Aus für Kraut und Tops-Alexander

Bereits nach Runde eins des 1,60 m hohen Finales war für zwei Titelaspirantinnen der Traum vom Gesamtsieg geplatzt. Laura Kraut (USA), die über weite Strecken die Wertung angeführt hatte, musste einen unglücklichen Abwurf am letzten Sprung hinnehmen und war damit im Rennen ums große Geld ausgeschieden. Immerhin durfte sie sich mit 123.500 Euro für den dritten Rang in der Gesamtwertung trösten. Einen ganz und gar schwarzen Tag hatte Edwina Tops-Alexander (AUS) erwischt. Die Siegerin von 2009, 2011 und 2012 beendete den ersten Umlauf im Sattel ihres Ego van Orti mit unerwarteten 16 Fehlerpunkten auf dem Konto auf Rang 33.

Brash bereits nach zweitem Umlauf Gesamtsieger

In der zweiten Runde wurde das Tempo bei gleichbleibendem Schwierigkeitsgrad angezogen. Von den zehn, in Runde eins fehlerfrei gebliebenen, Paaren behielten diesmal nur drei ihre weiße Weste: Scott Brash, Ludger Beerbaum (GER) und Marcus Ehning (GER). Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Brash den Gesamtsieg in der Tasche hatte – Christian Ahlmann (GER), vor dem Finale in der Zwischenwertung auf Position zwei gelegen, verfehlte auf Aragon Z den Einzug ins Stechen um Haaresbreite. Mit einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung im zweiten Umlauf war für ihn das Rennen um den Gesamtsieg gelaufen. Als Trostpflaster gab es 45.000 Euro für Platz vier nebst 190.000 Euro für seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung.

Im Stechen der besten drei legte Ludger Beerbaum mit Chiara gekonnt vor. Null Fehler in 43,17 Sekunden sahen vielversprechend aus. Mit einem Abwurf am ersten Sprung platze für Markus Ehning im Sattel von Pot Blue bereits nach wenigen Metern der Traum vom Sieg. Danach ließ es der Deutsche auf seinem erfahrenen KWPN-Hengst ruhig angehen. Vier Fehlerpunkte in 47,81 Sekunden bedeuteten für ihn Platz drei und 67.500 Euro für die Portokasse. Danach konnte nur noch Scott Brash Ludger Beerbaum vom Thron stoßen. Mit dem Gesamtsieg in der Tasche setzte der Brite von den ersten Sekunden an auf volles Risiko – und wurde belohnt: Mit fehlerfreien 43,17 Sekunden nahm er Ludger Beerbaum noch einmal fast sieben Zehntelsekunden ab und holte damit auch den Tagessieg. Nach Nick Skelton (2008) ist Scott Brash der zweite Brite, der sich den Gesamtsieg der teuersten Springreitserie der Welt sichertee.

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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