Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
11.11.2012

Gerfried Puck sorgt für ersten heimischen Sieg in der Stadthalle

Das Wiener Pferdefest feierte am Samstag mit Gerfried Puck seinen ersten heimischen Sieger. Im Sattel von Glock’s Wibo triumphierte der Kärntner im Zeitspringen über 1,45 m vor dem Deutschen Hans-Dieter Dreher, der wenig später das Wiener Hallenderby mit einem Husarenritt für sich entschied.

Großer Jubel beim heimischen Publikum: Gerfried Puck und Glock"s Wibo sorgten für den ersten heimischen Sieg beim Winer Pferdefest 2012. © Nini Schäbel
Großer Jubel beim heimischen Publikum: Gerfried Puck und Glock"s Wibo sorgten für den ersten heimischen Sieg beim Winer Pferdefest 2012.
© Nini Schäbel
Als vierter Springbewerb des diesjährigen Wiener Pferdefestes stand das "Vienna time to beat" auf dem Programm, ein Zeitspringen über 1,45 Meter. Gerfried Puck ging als letzter Starter in den Parcours. Sein neunjähriger Wallach Glock's Wibo erwies sich als schneller und verlässlicher Partner, das heimische Duo kam nach 56,53 Sekunden fehlerfrei ins Ziel und unterbot damit die Zeit der Langzeitführenden Hans-Dieter Dreher (GER) und Constantin B noch um 34 Hundertstel. Auf Rang drei ritt der Franzose Simon Delestre mit Commissario.

"Für mich hat sich viel verändert in der letzten Zeit", sagte ein sichtlich zufriedener Gerfried Puck beim Siegerinterview. Der Kärntner war lange Jahre in den Niederlanden stationiert, bevor er heuer wieder den Weg zurück nach Österreich fand. Mit seiner Rückkehr ergab sich auch die Zusammenarbeit mit dem Treffener Glock Horse Performance Center, aus dessen Besitz Siegerpfered Wibo stammt. Nach seinem Erfolg im Zeitspringen, der nicht nur mit wertvollen Weltcuppunkten, sondern auch mit 5.750 Euro Preisgeld belohnt wurde, möchte sich Puck mit seinem Routinier, dem 17-jährigen Westfalen 11th and Bleeker am Sonntag beim Championat von Wien für den Grand Prix am Montag qualifizieren.

Hansi Dreher siegt im Wiener Hallenderby

Mission Titelverteidigung stand für Olympiasieger Steve Guerdat beim legendären Wiener Hallenderby auf dem Programm. Über 730 m führte der anspruchsvolle Parcours, dreizehn der 42 gestarteten Pferd-Reiter-Paare blieben ohne Fehler im ersten Umlauf und qualifizierten sich für das alles entscheidende Stechen, darunter auch der Goldmedaillengewinner von London.
Hans-Dieter Dreher und Embassy ließen Olympiasieger Steve Guerdat im Wiener Hallenderby keine Chance und holten den mit 11.250 Euro dotierten Sieg . © Nini Schäbel
Hans-Dieter Dreher und Embassy ließen Olympiasieger Steve Guerdat im Wiener Hallenderby keine Chance und holten den mit 11.250 Euro dotierten Sieg .
© Nini Schäbel
Dass es dieses Mal keinen Schweizer Sieg gab, dafür zeichnete Hansi Dreher verantwortlich. Bereits als erster Starter im Stechen sorgte der Deutsche im Sattel seines elfjährigen Hannoveranerhengstes Ebassy II für einen perfekten Ritt und blieb in 39,62 Sekunden fehlerfrei. "Da habe ich meinen Konkurrenten gleich etwas vorgelegt", so Dreher, der seine Führung bis zum Schluss nicht mehr hergab.

Auch Vorjahressieger Steve Guerdat konnte daran nichts mehr ändern, in einer nicht perfekt gerittenen Wendung vergaben er und seine zehnjährige Holsteinerstute Sidney VIII wertvolle Hundertstel, die ihn vermutlich den Sieg gekostet haben. Das Paar galoppierte mit 40,29 Sekunden ins Ziel und musste sich schlussendlich um 69 Hundertstel geschlagen geben.

Auf Rang drei folgte ein weiterer Eidgenosse. Der fünfmalige Grand Prix Sieger von Wien, Beat Mändli blieb auf Louis ebenfalls fehlerfrei, mit 47,56 Sekunden jedoch deutlich hinter der Zeit der beiden Erstplatzierten zurück.

Für die fünf an den Start gegangenen österreichischen Paarungen war das Wiener Hallenderby bereits nach dem Grundumlauf zu Ende. Der Sieger des Zeitspringens, Gerfried Puck, gab nach einem Abwurf mit 11th and Bleeker auf um den bereits 17-jährigen Westfalen im Hinblick auf die Qualifikation für den Grand Prix am Sonntag zu schonen. Auch Stefan Eder, ritt den Parcours nach drei Abwürfen mit Concordija aus Rücksicht auf die junge Stute nicht mehr zu Ende, ebenso wie die weiteren Österreicher Dieter Köfler, Julia Kayser, Christian Schranz.

Isabell Hermann und Number One gewinnen Vier-Sterne Grand Prix Special

Trotz der Aufwertung auf Vier-Sterne-Niveau und verbesserten Trainingsbedingungen bleibt die Suche nach großen Namen des Dressursports auf den Startlisten des Wiener Pferdefestes vergeblich. Den Sieg im Grand Prix Spécial sicherte sich die junge Deutsche Isabell Hermann, die mit ihrem erst neunjährigen Numero Uno-Sohn Number One auch schon im Grand Prix gewonnen hatte. Das Paar wurde von allen Richtern auf Platz eins gesehen und siegte mit 72,622 Prozent und großem Abstand auf ihren Landsmann Matthias Kempkes mit Ricoletto (69,600Prozent). Platz drei ging an Österreichs Beste, Karin Kosak, mit Lucy's Day (69,133 Prozent). Die Grand Prix Dritten, Peter Gmoser und Cointreau gehen heute, Sonntag, in der abschließenden Kür an den Start.

Alle Ergebnisse vom Wiener Pferdefest finden Sie hier.

Passier Skyscraper
  • Passier  Passier