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18.11.2013

German Masters: Heimsieg für Hansi Dreher im Weltcupspringen

Der Große Preis von Stuttgart, Höhepunkt des German Masters am Sonntag und zugleich Wertungsspringen des Longines FEI Weltcups, endete mit einer Premiere: als erster Baden-Württemberger in der Geschichte des Turniers gewann Hans-Dieter Dreher vor Heimpublikum das prestigeträchtige Springen.

Auf dem Weg zu seinem bisher größten Sieg: Hans-Dieter Dreher (GER) mit Embassy II © FEI/Karl-Heinz Frieler
Auf dem Weg zu seinem bisher größten Sieg: Hans-Dieter Dreher (GER) mit Embassy II
© FEI/Karl-Heinz Frieler
Der von Christa Jung gebaute Grundparcours erwies sich als anspruchsvoll aber fair. Neun der 40 StarterInnen Preis blieben fehlerfrei und qualifizierten sich für das anschließende Stechen, darunter Olympiasieger Steve Guerdat (CH), Europameister Roger Yves Bost (FRA), Mrs. Global Championstour Edwina Tops-Alexander und Wien-Sieger Gerco Schröder, die ein eine spannende Entscheidungsrunde versprachen. Triumphieren durfte am Ende aber ein anderer. Im Sattel seines zwölfjährigen Hannoveraners Embassy ging der Deutsche Hans-Dieter Dreher auf volles Risiko – und wurde belohnt. Seine fehlerfreien 36,27 Sekunden konnte an diesem Nachmittag niemand unterbieten, dass sich der 41-Jährige aus Eimeldingen an der Schweizer Grenz über 20 Weltcuppunkte und einen schicken Geländewagen mit Stern freuen durfte. „Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich bin“, sagte er in spürbarer Fassungslosigkeit über den größten Triumph seiner bisherigen Karriere.
Hat in der laufenden Saison ein Abo auf Platz zwei: Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) © FEI/Karl-Heinz Frieler
Hat in der laufenden Saison ein Abo auf Platz zwei: Olympiasieger Steve Guerdat (SUI)
© FEI/Karl-Heinz Frieler
Das Nachsehen hatte einmal mehr Steve Guerdat, der mit seinem Olympiapferd Nino de Buissonettes über seine Sekunde länger für den Stechparcours benötigte als Dreher (0/37,37) und sich bereits zum dritten Mal in dieser Saison mit Platz zwei zufrieden geben musste. „Nach drei zweiten Plätzen in den ersten vier Weltcup-Springen hoffe ich, dass ich beim nächsten Mal gewinnen kann“, so der Schweizer, der derzeit die Wertung der Westeuropa-Liga mit 51 Punkten anführt.

Platz drei ging ebenfalls an Deutschland, Ludger Beerbaum und Chaman brachten es auf null Fehler in 37,74 Sekunden. Die ebenfalls in Stuttgart einreitende Julia Kayser schaffte es nach zwei Abwürfen und einem Zeitfehler leider nicht ins Stechen, befand sich dabei aber in bester Gesellschaft.

Nach der Etappe in Stuttgart stehen noch sechs weitere Weltcupspringen bis zum Finale an, das vom 17. bis 20. April in Lyon (FRA) ausgetragen wird.

Die Eregbnisse
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