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13.03.2011

Gestütsreise nach Slavonien

Das Dokumentationszentrum für altösterreichische Pferderassen lädt in diesem Jahr zu einer hippologischen Exkursion in die kroatischen Zuchtzentren.

Lipizzaner in Slavonien © Fotolia.com
Lipizzaner werden heute in ganz Europa gezüchtet, unter anderen auch in den kroatischen Gestüten Lipik und Djakovo.
© Fotolia.com
Ziel der Reise ist das vielleicht älteste Gestüt Mittteleuropas, Djakovo. Die frühesten lnformationen über Djakovo datieren aus 1374, schon im Jahr 1506 hatte Bischof Duro hier 130 Zuchtaraberpferde untergebracht.

Die Lipizzanerzucht reicht in das Jahr 1855 zurück, als die gesamte Region mit dem berühmten Bischof Stossmayer einen enormen Aufschwung erlebte. Seit dieser Zeit leben hier Lipizzaner. Der Zucht-Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit vor dem Wagen. Heute ist Djakovo das Zentrum für Pferdezucht und -ausbildung in Kroatien.
Mit Lipik steht ein weiteres Lipizzanergestüt auf dem Reiseprogramm. Hier gab es Lipizzaner erst ab 1938, der letzte Balkankrieg brachte für das Gestüt dramatische Erlebnisse. Die Pferde wurden nach Serbien überführt und erst nach zähen politischen Verhandlungen zurückgebracht. Zwischenzeitig erregte das Gestüt durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in der Presse Aufsehen. Jetzt sind die Gebäude ordentlich rekonstruiert und der Pferdebestand findet wieder gute Bedingungen vor.
Rund um den Lipizzaner-Schwerpunkt in Slavonien bietet die Exkursion weitere interessante Stationen. So wird bei der Anreise durch Ungarn zum Beispiel auch auf dem bedeutenden Gidrangestüt der Familie Gartner aus Österreich Halt gemacht.
Organisiert und begleitet wird diese Fahrt vom bewährten Team rund um die Herren Dr. G. Kugler, Hans Brabenetz, Prof. G. Zeman und, wie gewohnt, der Familie Gawlik.

Abfahrt
Montag, 30. Mai, 8 Uhr
Treffpunkt: U-Bahn-Station Erdberg-Straße

Rückkehr
Mittwoch, 1. Juni, ca. 19.00

Kosten
Die Kosten für die Fahrt betragen 250,- Euro
Im Preis inbegriffen sind die Fahrt, zwei Nächtigungen mit Frühstück und einem gemeinsamen Mittagessen bei der Anreise im Zweibett-Zimmer, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 35,- Euro.

Sollte die Teilnehmerzahl wider Erwarten deutlich unter  jenen der vergangenen Jahre liegen, müsste unter Umständen eine geringe Nachverrechnung für die Bus-Kosten erfolgen.

Aus Gründen der besseren Kommunikation wird mit nur einem Bus gefahren, deshalb empfiehlt sich eine möglichst baldige Anmeldung.

Quelle: PM


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