Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
29.06.2014

Gipfeltreffen der deutschen Dressurstars endet mit zwei Totilas-Siegen

Bis auf Damon Hill und Helen Langehanenberg war am vergangenen Wochenende in Perl-Borg die gesamte deutsche Dressur-Elite zum ersten WM-Sichtungsturnier angetreten. Dabei bewies das Comeback-Paar des Jahres, Matthias Rath und Totilas, dass es sich vor der Konkurrenz aus dem eigenen Land nicht fürchten muss. Österreichs Renate Voglsang holte mit Fabriano zwei Top-Ten Ergebnisse.

Die Peterhof Dressur Gala war die erste WM-Sichtung für das deutsche Team. Matthias Rath und Totilas haben mit zwei Siegen bewiesen, dass sie dabei sein wollen. © a focus altenhofern (bearb.)
Die Peterhof Dressur Gala war die erste WM-Sichtung für das deutsche Team. Matthias Rath und Totilas haben mit zwei Siegen bewiesen, dass sie dabei sein wollen.
© a focus altenhofern (bearb.)
Ein überlegener Sieg mit persönlicher Bestmarke (für den Reiter aber auch für das Weltmeister-Pferd) im Grand Prix (85,18 %) und ein knapper nach ein paar Patzern im Spécial (82,196 %) – Matthias Rath und Totilas gingen auch im dritten Turnier seit ihrem Comeback vor fünf Wochen als Sieger vom Platz.

Am dichtesten waren dem viel diskutierten Paar Isabell Werth und ihre zehnjährige Nachwuchsstute Bella Rose auf den Fersen. Weil Rath und Totilas anders als im Grand Prix im Spécial wieder einmal in den Wechseltouren patzten, war das Duo der Sensation zum Greifen nahe: Am Ende trennten Werth und ihre hoch veranlagte Belissimo-M-Tochter lediglich ein halber Prozentpunkt vom Sieg. Doch die fünffache Olympiasiegerin weinte dieser verpassten Chance keine Träne nach: „Ich bin noch ganz euphorisiert“, betonte Werth, die Bella Rose als das beste Pferd ihrer Karriere beschreibt. „Ich habe noch nie ein Pferd gehabt, das körperlich und geistig so sensibel und feinfühlig ist wie Bella Rose. Wir haben ihr lange Zeit zum Reifen gelassen und es hat sich schon gelohnt zu warten. Den Rest wird die Routine und die Zeit bringen.“

Etwas enttäuschend verlief das Turnier hingegen Kristina Sprehe. Nachdem sie bei der Deutschen Meisterschaft in Balve noch mit 90,164 Prozent für einen neuen Meisterschafts-Kürrekord gesorgt hatte, blieben die junge Reiterin und ihr Rapphengst Desperados von De Niro sowohl im Grand Prix (79,700 %) als auch im Spécial (79,725 %) trotz sehr harmonischer Runden unter 80 Prozent.

Für das CHIO in Aachen (und vermutlich auch für die Weltreiterspiele in Caen Ende August) gilt das Duo ebenso wie Matthias Rath mit Totilas und Isabell Werth mit Bella Rose als fix gesetzt. Dies entschied der Dressur-Ausschuss des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) unmittelbar nach dem Turnier auf dem Peterhof. Komplettiert wird die starke deutsche Equipe von Helen Langehanenberg mit Damon Hill. Aachen ist die zweite WM-Sichtungder Deutschen, danach wird das Team für die Weltreiterspiele in der Normandie festgesetzt – große Überraschungen sind dabei allerdings – gesetzt den Fall, dass es keine Ausfälle gibt – nicht zu erwarten.

Renate Voglsang und Fabriano auf WM-Kurs

Eine konstant gute Leistung zeigten Österreichs Einzelkämpfer in Perl, Renate Voglsang und Fabriano. In beiden Prüfungen des Wochenendes belegten die gebürtige Münchnerin und ihr Florestan-I-Sohn mit Wertungen knapp über der 70-Prozent-Marke Platz zehn in der Wertung. Das Duo punktete wie gewohnt in den Verstärkungen, für die es zahlreiche Achten und sogar Neunen von den Richtern kassierte. Probleme bereiten dem rot-weiß-roten Olympiapaar hingegen immer wieder die Wechseltouren. Sowohl im Grand Prix als auch im Spécial gab es hier Patzer und damit das größte Verbesserungspotential in Hinblick auf die Weltreiterspiele, für die das Duo nach dieser erneut guten Leistung fix gesetzt sein dürfte.

Alle Eregbnisse im Detail gibt's hier.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier