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13.10.2014

Glatter Durchmarsch bringt Holländern den Sieg im Nations Cup

Nach WM-Mannschaftsgold haben sich die niederländischen Springreiter am Samstagabend auch zum neuen Nations-Cup-Sieger gekürt. Und auch im Queen’s Cup blieb das oberste Podest in holländischer Hand.

Die Weltmeister aus den Niederlanden siegten im Nationenpreis-Finale in Barcelona in überragender Manier vor Kanada und Schweden. © Dirk Caremans / FEI
Die Weltmeister aus den Niederlanden siegten im Nationenpreis-Finale in Barcelona in überragender Manier vor Kanada und Schweden.
© Dirk Caremans / FEI
Richtig spannend wurde es in der großen Entscheidung um den diesjährigen Nations Cup Sieg eigentlich nie. Während alle Startreiter der übrigen sieben Nationen mindestens einen Abwurf verzeichneten, zeigte Doppelweltmeister Jeroen Dubbeldam auf seinem zehnjährigen Zenith, wie’s geht und lieferte der ersten Nuller dieses Finales. Ähnlich verlief es im zweiten Durchlauf, da gelang lediglich der Kanadierin Tiffany Foster auf Tripple X eine blitzsaubere Runde – und natürlich Hollands Maikel van der Vleuten, der auf Verdi ebenfalls mit blütenweißer Weste ins Ziel kam. Danach ritt Jur Vrieling auf Bubalu den Sieg der Niederländer mit einer weiteren fehlerfreien Runde nach Hause, sodass Schlussreiter Gerco Schröder mit Glock’s London ganz befreit ans Werk gehen konnte. Als das Silver-Duo der Olympischen Spiele von Lonon einen Abwurf im Einsprung der dreifachen Kombination verzeichnete, brach Schröder ab – sein Team hatte den 500.000 Euro Jackpot ohnedies bereits in der Tasche.

Kanada schloss mit gesamt vier Fehlerpunkten auf Platz zwei, nach einem vier-Fehler-Ritt von Ben Asselin und Makavoy leistete sich Eric Lamaze auf Zigali keinen Abwurf mehr und sicherte seinem Team die 300.000 Euro Preisgeld für den Platz des ersten Verfolgers. Mit einem starken Finish schafften die Schweden, die nach den ersten beiden Reitern (Peder Fredricson/H&M Sibon/8 FP, Alexander Zettermann/Cafino/12 FP) mit 20 Fehlerpunkten weit abgeschlagen an vorletzter Stelle lagen, noch den Sprung aufs Stockerl. Möglich machten dies Malin Baryard-Johnsson im Sattel ihres H&M Tornesch und Henrick von Eckermann mit Cantinero, die mit zwei fehlerfreien Ritten die Bilanz ihres Teams deutlich aufbesserten. Letztgenannter sicherte als Schlussreiter seinem Team nicht nur 200.000 Euro Preisgeld für Platz zwei, er durfte sich auch über seinen 50.000 Euro schweren Anteil vom 200.000 Euro-Bonus freuen. Die gab es für zwei fehlerfreie Ritte en suite – ein Kunststück, das außer dem Schweden nur noch Daniel Deusser (GER) und den beiden Oranjes Maikel van der Vleuten und Jur Vrieling gelang.

Das kleine Finale der sechs schwächeren Mannschaften aus der Qualifikation gewannen am Freitagabend die wieder erstarkten US-Amerikaner vor Australien und Frankreich.

Queen’s Cup sieg für Wout-Jan van der Schans

Auch der renommierten Queen’s Cup, das höchstdotierten Springen am Sonntag, ging nicht ohne einen holländischen Sieg über die Bühne. Wout-Jan van der Schans blieb auf Capetown zweimal fehlerfrei und sicherte sich dank der besten Zeit im Stechen (0/39,83) den mit 18.150 Euro dotierten Sieg vor Daniel Deusser (GER), der sich mit Pironelle um nur 7 Hundertstelsekunden geschlagen geben musste. Platz drei ging mit Eduardo Alvarez Aznar und Rokfeller de Pleville Bois Margot nach Spanien (0/41,45).

Ergebnisse
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