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27.08.2017

Gold für Fredricson, Rhomberg auf 16

Ein wunderschönes Happy End für die Veranstalternation Schweden brachte die Einzelentscheidung der Springreiter: Peder Fredricson holte sich nach Olympiasilber (Rio 2016) hier in Göteborg die Goldmedaille. Die beiden Österreicher im Top-25-Finale belegten die Plätze 16 (Christian Rhomberg/Saphyr Des Lacs) und 20 (Max Kühner/Chardonnay).

Gewann mit All In die Goldmedaille: der Schwede Peder Fredricson. © Tomas Holcbecher
Gewann mit All In die Goldmedaille: der Schwede Peder Fredricson.
© Tomas Holcbecher
Ganz souverän sprang der elfjährige All In mit Fredricson in den ersten vier Runden, ausgerechnet auf der Schlusslinie des letzten Umlaufes warf er die Stange des überbauten Wassers in der Dreierkombination. Da noch ein Zeitfehler dazu kam, wurde es noch einmal knapp, aber es sollte doch für den Lokalmatador reichen. Silber ging an den Niederländer Harrie Smolders, der sich auf Don  einmal mehr mit dem Ehrenplatz zufrieden geben musste. Bronze holte Mannschaftseuropameister Cian O’Connor auf dem Stronach-Hengst Good Luck. Ohne Glück agierten die Deutschen (Ehning als Bester auf dem 6. Platz) und die Schweizer (Martin Fuchs mit Clooney fiel von 2 auf 13 zurück).
Ein gelungenes EM-Debüt für Christian Rhomberg und Saphyr Des Lacs. © Tomas Holcbecher
Ein gelungenes EM-Debüt für Christian Rhomberg und Saphyr Des Lacs.
© Tomas Holcbecher
Dem Vorarlberger Christian Rhomberg gelang im Konzert der ganz Großen eine tolle Nullrunde, wodurch er sich im Klassement weiter nach vorne verbessern konnte und nur einen Platz hinter Steve Guerdat endete! „Endlich hat es mit der Nullrunde funktioniert, mein Pferd hat es mir relativ einfach gemacht. Ich habe es mir heute schlimmer vorgestellt, es war immerhin schon die vierte Runde.“
Österreichs Team bejubelt Rhombergs Nuller. © Tomas Holcbecher
Österreichs Team bejubelt Rhombergs Nuller.
© Tomas Holcbecher
Nicht ganz so gut verlief der letzte Wettkampftag für Max Kühner – ein Fehler am Wassergraben und einer für die Zeitüberschreitung! „Der Fehler geht auf meine Kappe, ich war zu dicht am Wassergraben. Chardonnay hat alles richtig gemacht. Mein Resümee: Es war eine lange Woche und mit dem Teamergebnis können wir zufrieden sein. Mit meinem Einzelergebnis bin ich nicht es aber nicht. Aber da lernen wir daraus, das werden wir beim nächsten Mal verbessern,“ analysierte er präzise wie immer die letzten fünf Tage.
Ein selbstkritischer Max Kühner auf Chardonnay. © Tomas Holcbecher
Ein selbstkritischer Max Kühner auf Chardonnay.
© Tomas Holcbecher
Bleibt noch festzuhalten, dass die beiden Österreicher sich der sportlichen Herausforderung gestellt haben, einige andere Spitzenreiter (wie die Franzosen oder Luciana Diniz) schonten ihre Pferde und traten am letzten Tag erst gar nicht mehr an. Kühner: „Es wird erwartet, dass man startet. Allerdings ist es nicht unkritisch, da wir unseren Pferden nur eine begrenzte Anzahl solcher Parcours zumuten können und sollen. Andererseits werden wir an den Platzierungen gemessen. Wenn wir jetzt diese schwere Prüfung geritten sind, war das also keine vernünftige, sondern eine rein sportliche Entscheidung. Die EM war ein Saisonziel auf das wir hingearbeitet haben. Ich finde, dass Championate weiterhin enorm wichtig sind.“ In der Gesamtmedaillenbilanz von Göteborg schaffte Österreich dank Pepo Puchs Goldener den siebten Rang.
Andreas Ruschitzka mit seinem Schimmelgespann im Wasserhindernis. © Tomas Holcbecher
Andreas Ruschitzka mit seinem Schimmelgespann im Wasserhindernis.
© Tomas Holcbecher
Für Österreichs Vierer-Gespann mit Andreas Ruschitzka am Kutschbock endete die EM mit Rang 20: „Eine der besten Europameisterschaften, die es je gegeben hat, eine ganz tolle Atmosphäre. Alles war top und auch im Gespräch mit anderen Fahrern hörte man das. Die Aufgaben waren natürlich sehr anspruchsvoll. Ich bin heute einen Buchstaben umgefahren, das war eindeutig mein Fahrfehler.“
Österreichs Vierergespann beim Kegelfahren. © Ernst Kopica
Österreichs Vierergespann beim Kegelfahren.
© Ernst Kopica
Die EM hinterließ auch bei den Journalisten Spuren: St.Georg-Herausgeberin Gabriele Pochhammer. © Ernst Kopica
Die EM hinterließ auch bei den Journalisten Spuren: St.Georg-Herausgeberin Gabriele Pochhammer.
© Ernst Kopica
OEPS-Medienmann DAniel Winkler greift zum Abschluss auch schon mal selbst zum Putzfetzen. © Ernst Kopica
OEPS-Medienmann DAniel Winkler greift zum Abschluss auch schon mal selbst zum Putzfetzen.
© Ernst Kopica