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24.02.2012

Grausam: Rollkur extrem

Der Anblick, der sich den Inspektoren der Tierschutzgruppe Highveld Horse Care Unit beim Besuch eines Gestüts im südafrikanischen N Cape bot, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Die Bilder auf der Homepage der Organisation sind Zeugnis für die abartige Grausamkeit, zu der Menschen im Umgang mit Pferden fähig sind.

Rollkur-Tortur in südafrikanischem Hackney-Gestüt © Highveld Horse Care Unit
Mehrere Stunden am Tag muss das Pferd diese Tortur über sich ergehen lassen, damit sein Hals die gewünschte Form ausbildet.
© Highveld Horse Care Unit
Die heute im Reitsport leider häufig angewandte Rollkur steht zu Recht heftig in der Diskussion tierschuztwidrig zu sein. Wie weit man den Rollkurgedanken treiben kann, zeigen die erschütternden Bilder, die während einer Inspektion in einem Hackney-Gestüt in Südafrika aufgenommen wurden. Die Fotos auf der Homepage der Organisation zeigen ein Pferd, das mit einer dünnen Schnur – ähnlich einem bei uns gebräuchlichen „Strohschnürdl“ –  brachial ausgebunden wurde. Der Kopf ist bis zur Brust gezogen, der Hals dabei schmerzahft überdehnt, das Seil schneidet im Maul und Hals tief ins Fleisch. Nach Aussagen von Trainer und Pfleger muss das Pferd zwei Stunden in dieser Position verharren, danach bekommt es eine kurze Pause, bevor es erneut für zwei Stunden auf diese schockierende Art und Weise gequält wird. Ziel dieser Tortur sei ein besonders üppig geformter Hals, den Käufer bei dieser Rasse so sehr schätzen.

Hackneys gelten als elegante und leichte Fahrpferde, die vor allem durch ihre extreme Knieaktion auffallen. Um eine immer stärkere Aktion der Vorderbeine zu erreichen, werden die Pferde häufig nicht nur stark überzäumt, auch das Training mit den sogenannten „Marionettenschuhen“ ist bei Hackneys keine Seltenheit. Bei internationalen Fahrturnieren werden Pferde dieser Rasse allerdings kaum noch eingesetzt, da die starke Betonung des auffallenden Trabes dazu geführt hat, dass Hackneys der normale Schritt fast abhanden gekommen ist.
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