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21.02.2015

Graz: Rasante Fahrer, bunte Show und faire Springer

Freitagabend waren die Tribünen beim Fest der Pferde in Graz gut gefüllt. Auf dem Programm standen neben der rasante Driving Challenge und einem unterhaltsamen Showprogramm auch die imposante Mächtigkeit.

Voltigieren einmal anders: Im Zentrum der Voltigier-Showtruppe La TraVolta steht anstelle des Pferdes ein kultiger Trabi. © Fotoagentur Dill
Voltigieren einmal anders: Im Zentrum der Voltigier-Showtruppe La TraVolta steht anstelle des Pferdes ein kultiger Trabi.
© Fotoagentur Dill
Die Murauer Driving Challenge ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil bei österreichischen Pferdeveranstaltungen. Wie schon bei der Amadeus Horse Indoors im vergangenen Dezember sorgten österreichische Fahrprofis beim Fest der Pferde in Graz für Spaß und Spannung beim Publikum. Insgesamt fünf Zweispänner kämpften in einem anspruchsvollen Fahrparcours um den Sieg. Das Publikum unterstütze die TeilnehmerInnen dabei lautstark. Am Ende kam es zu einem steirischen Heimsieg. Christof Pritl riskierte alles und kam trotz dreier Strafsekunden als Schnellster ins Ziel. Seine Zeit von 85,90 Sekunden konnte niemand unterbieten – nicht einmal der amtierende österreichische Staatsmeister im Ein- und Zweispänner, Gerald Rössler. Dieser wurde mit einer Zeit von 88,88 Sekunden Zweiter. Auf Rang drei schaffte es in 96,88 Sekunden der Steirer Rudi Büchsenmeister mit seinem imposanten Lipizzanergespann.
/Eine tolle Freiheitsdressur bot der französische Showstar Guillaume Assir Becar dem Grazer Publikum im Rahmen des bunten Showprgrammes. © Fotoagentur Dill
Eine tolle Freiheitsdressur bot der französische Showstar Guillaume Assir Becar dem Grazer Publikum im Rahmen des bunten Showprgrammes.
© Fotoagentur Dill

Französischer Showstar begeistert

Den Veranstaltern gelang es für die Man of Steel Show einen echten Superstar nach Graz zu holen. Der französische Pferdekomödiant Guillaume Assir Becar verzauberte das Publikum mit drei Darbietungen. Ob mit dem Hund, der das Pferd am Strick führte, mit dem „unwilligen“ Schimmel, der den Franzosen sogar mit der Peitsche durch die Halle jagte und einen Hut apportiert oder mit der beeindruckenden Freiheitsdressur: der Franzose brachte das Grazer Publikum zum Staunen.

Als heimischer Act rasten mutige Schülerinnen der Landwirtschaftlichen Fachschule Grottenhof-Hardt im zünftigen Dirndl mit ihren vierbeinigen Blondschöpfen über Hindernisse.

Im Anschluss präsentierte Voltigier-Ass Daniel Kaiser mit seiner La TraVolta Show Voltigieren der etwas anderen Art: Ohne Pferd, dafür mit Blech. Er und sein Team vollführten anspruchsvolle und atemberaubende Voltigierfiguren auf, über und sogar durch einen Trabi hindurch. Prädikat – sehr sehenswert!

Die Showveranstaltungen werden noch einmal am Samstag und Sonntagnachmittag zu sehen sein. Den genauen Zeitplan finden sie hier.

Geteilter Sieg in der Mevisto High Fly Tour

Zehn Teilnehmer wagten sich beim Auftakt der Mevisto High Fly Tour am Freitagabend über die extra angelieferte Salzburger Dommauer. Gestartet wurde mit einer Höhe von 1,70 m. Acht der zehn Paare meisterten diese Höhe problemlos und stiegen in die zweite Runde auf. Leider schon in der ersten Runde ausgeschieden ist der Österreicher Gerfried Puck mit seinem Cassini I-Sohn Carlos-Primero. Die beiden verpassten den Absprung und landeten statt hinter, in der Mauer.

Im zweiten Durchgang über 1,90 m musste sich dann ein weiteres österreichisches Paar geschlagen geben. Rainer Zöger und seine neunjährige Westfalenstute Passionata landeten damit im Endklassement auf Platz sieben. Markus Saurugg und sein 12-jähriger What Ever schafften es als einziges österreichisches Paar mit fünf weiteren Teilnehmern in den dritten Umlauf. Bei der beeindruckenden Höhe von 2,10 m scheiterte der sympathische Steirer allerdings – What Ever zog vor der Dommauer die Handbremse, was dem Duo den guten fünften Endrang einbrachte.

In diesem dritten Stechen blieben nur noch drei Reiter fehlerfrei: der Italiener Luca Coata mit dem Cathago-Nachkommen Carito sowie die Deutschen Maximilian Schmid mit dem KWPN-Wallach Vainqueur und der Gesamtsieger des Vorjahres, Max-Hilmar Borchert mit Cuba Libre. Die drei verzichteten auf ein weiteres Stechen und teilen sich somit dem Sieg in der ersten Etappe der Mevisto High Fly Tour.

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.
 
Maximilian Schmid (GER) und Vainqueur überwanden als eines von drei Paaren die 2,10 m hohe Dommauer ohne Probleme. Zum Wohl der Pferde wurde auf eine weitere Stechrunde verzichtet und der Sieg geteilt. © Fotoagentur Dill
Maximilian Schmid (GER) und Vainqueur überwanden als eines von drei Paaren die 2,10 m hohe Dommauer ohne Probleme. Zum Wohl der Pferde wurde auf eine weitere Stechrunde verzichtet und der Sieg geteilt.
© Fotoagentur Dill
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