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20.02.2015

Graz: Zwei Siege für Österreich am zweiten Tag

Besser konnte der Start in den zweiten Tag beim Grazer Fest der Pferde nicht laufen. Dressurqueen Victoria Max-Theurer sorgte für den ersten österreichischen Sieg - und nach Jürgen Krackows Podestplatz in der Small Tour zeigte Lisa Wild einmal mehr ihre Überlegenheit im Voltigier-Weltcup.

Nach dem klaren Sieg von Victoria Max-Theurer in der Dressur lief es auch in den restlichen internationalen Bewerben durchwegs gut für Österreich. Am Nachmittag starteten zehn österreichische Pferd-Reiter-Paare in der Small Tour, dem internationalen drei-Sterne-Springen über 1,40 m. Vier von ihnen beendeten die Prüfung mit einer Platzierung, Jürgen Krackow schaffte es sogar aufs Podest. Mit seinem neunjährigen Boulahrouz konnte er sich im Vergleich zu Donnerstag steigern und landete mit einem fehlerfreien Ritt in der Zeit von 58,89 Sekunden auf dem dritten Platz. Dabei musste sich der Salzburger lediglich dem Deutschen Mario Stevens mit seiner Oldenburgerstute Corlanda Old (0/55,74) und dem Italiener Mirco Casadei mit My Forever (0/58,44 ) geschlagen geben.

Für weitere österreichische Platzierungen sorgten Österreichs Nummer 1 der Springreiter, Stefanie Bistan (NÖ) mit Celline (6. Platz), Dieter Köfler (K) mit Askaban (7. Platz) und Rainer Zöger (ST) mit Dubai de Reve (10. Platz).
Roland Englbrecht und Poorboy schrammten im Hauptspringen am Freitag nur ganz knapp am Stockerl vorbei, haben aber mit Rang vier locker die Qualifikation für den Gaston Glock"s Grand Prix am Sonntag in der Tasche. © Tomas Holcbecher
Roland Englbrecht und Poorboy schrammten im Hauptspringen am Freitag nur ganz knapp am Stockerl vorbei, haben aber mit Rang vier locker die Qualifikation für den Gaston Glock"s Grand Prix am Sonntag in der Tasche.
© Tomas Holcbecher

Deutscher Hattrick beim Graz Masters

Knapp dran an einem Platz auf dem Stockerl war ein heimischer Reiter auch in der Anschlussprüfung, dem Graz Masters, einer internationalen Zeitspringprüfung über 1,45 m, die gleichzeitig als erster Qualifikationsbewerb für den Grand Prix am Sonntag galt. Mit seinem zwölfjährigen Oldenburger Mevisto’s Poorboy brachte es der Oberösterreicher als bester Rot-Weiß-Roter nach einer gelungenen fehlerfreien Runde in 60,92 Sekunden auf den vierten Platz.

An der Spitze feierten die deutschen Teamreiter einen Hattrick: Das 23-jähre Nachwuchstalent Marcel Marschall siegte auf seiner Belgischen Warmblutstute Fenia van Klapscheut mit rund zwei Sekunden Vorsprung (0/56,26) überlegen vor seinen Teamkollegen Mario Stevens auf dem Balou du Rouet-Sohn Baloubet (0/58,02) und Jan Sprehe auf Startlight von Stakkato Gold (0/58,93).

Weitere Platzierungen aus heimischer Sicht gingen auf das Konto von Julia Kayser (T) im Sattel ihrer elfjährigen Belgierin Sterrehof’s Ushi (0/62,80) und Christian Juza (S) auf seinem Quidam de Revel-Sohn Never des Etisses (0/65,85). Die beiden landeten auf den Rängen neun und zwölf.
Lisa Wild MAHI 2014 © Daniel Kaiser
© Daniel Kaiser

Lisa Wild zum Zweiten

Am Abend wurde es für die VoltigiererInnen mit der ersten Wertungsprüfung für das Weltcupfinale dann das erste Mal richtig ernst. Beim Auftakt der Damen konnte Österreichs einziges Ass im Ärmel, die Salzburgerin Lisa Wild, ein weiteres Mal ihre überragende Form unter Beweis stellen. Mit ihrer anspruchsvollen Kür zur Musik „Priruti Se Planinata“ überstrahlte die 19-Jährige Wild ihre Konkurrentinnen und siegte auf ihrem bewährten vierbeinigen Partner Robin an der Longe von Nina Rossin mit einer Wertung von 8,973. Nach dem gestrigen ersten Platz im Warm Up und dem noch deutlicherem Triumph am heutigen Tag stehen die Zeichen für den morgigen zweiten Finaldurchgang klar auf Sieg. Hinter Lisa Wild belegte die Schweizerin Simone Jäiser auf Luk mit einer Wertnote von 8,796 Rang zwei, Doppel-Weltcupsiegerin Anna Cavallaro aus Italien landete mit einer Wertung von 8,754 auf dem dritten Platz.

Bei den Herren konnte der haushohe Favorit Nicolas Adreani seinen Vortagessieg nicht wiederholen. Sein Programm auf Just a Kiss brachte dem französischen Weltmeister des Jahres 2012 mit 8,687 Punkten diesmal nur Rang zwei. Der Mann des Tages war heute indes der Deutsche Thomas Brüsewitz. Der 20-Jährige erhielt für seine Kür zu „Where would I go“ von Jerm auf Danny Boy, longiert von Patric Looser, 8,735 Punkte und steht damit auf der Pole-Position für das morgige Finale. Auf Rang drei platzierte sich der Deutsche Julian Wilfing auf Luino mit einer Wertnote von 8,462 Punkten.  

Auch im Pas de deux hätte es fast eine Überraschung gegeben: Aufgrund eines Sturzes konnte das favorisierte deutsche Paar Gera Marie Grün und Justin van Gerven seine Leistung vom Vortag nicht ganz wiederholen und beendete den Bewerb mit einer Wertnote von 7,269 Punkten vergleichsweise knapp vor den Niederländerinnen Esther und Carola Sneekes, die von den Richtern mit 7,218 Punkten bewertet wurden.

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier zum Nachlesen.
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