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15.07.2013

Gute Team-Ergebnisse für heimischen Dressur-Nachwuchs in Compiègne

Auch wenn es mit Oliver Valenta nur ein einziges der heimischen Talente den Einzug ins Kürfinale der Nachwuchs-Dressur-EM im französischen Compiègne geschafft hatte, wussten die rot-weiß-roten Junioren und Young Riders mit guten Ergebnissen in der Teamwertung zu überzeugen.

Die heimischen Junioren lagen nach Tag eins des Teambewerbs zwischenzeitlich sogar hinter Deutschland und den Niederlanden auf Rang drei, schlussendlich durften sich Anna Lutonsky mit Final Destination (68,135/Rang 14), Diana Porsche mit Florencia (67,811/Rang 17), Florentina-Gisi Lorenz mit Sir Antony (66,541/Rang 27) und Lisa Maria Kerbler mit Donna Rivera (66,108/Rang 32) immerhin noch über den sehr guten fünften Platz mit gesamt 67,496 Prozent freuen. Den Sieg holten überlegen die deutschen Junioren (72,414) vor den Equipen aus den Niederlanden (70,712) und Dänemark (68,865).

Bei den Jungen Reitern war es vor allem Oliver Valenta, der maßgeblich zum guten Abschneiden der heimischen Young Riders beitrug. Im Sattel seines Rivel platzierte sich der Wiener nach einer sehr ansprechenden Darbeitung mit 70,211 Prozent auf dem hervorragenden neunten Rang. Gemeinsam mit den Wertungen von Timna Zach mit Federleicht (67,605/Rang 21), Florian Lorenz mit Luigi (66,263/Rang 24) und Franziska Fries mit Alassio’s Boy (65,553/Rang 27) kam das rot-weiß-rote Young-Riders-Team auf  68,026 Prozent und den sechsten Platz. Zu den neuen Mannschafts-Europameistern kürten sich die Jungen Reiter aus den Niederlanden. Nach drei Jahren deutscher Dominanz ritten die Oranjes auf gesamt 72,465 Prozent und holten damit Gold vor den Teams aus Deutschland 71,228 und Belgien 69,711.

In den darauffolgenden Einzelbwerben konnte sich danach nur Oliver Valenta für das Kür-Finale der besten 15 qualifizieren, das er nach Patzern in den Zweierwechseln und der Galopppirouette nach links auf Rang 14 (69,825 Prozent) beendete.

Nach fünf Tagen spannender Dressur in Frankreich zeigte sich Equipe-Chefin Katharina Wünschek zufrieden mit ihren Schützlingen: „14 Nationen waren bei den Junioren am Start, 11 bei den Jungen Reitern – insofern sind die Teamleistungen mit Rang fünf und Rang sechs wirklich sehr zufriedenstellend. Unsere Jungen Reiter hatten schon einiges an Routine bei Championaten mitzubringen. Deshalb war es auch sehr schön, dass Oliver Valenta dort den Einzug ins Finale der besten 15 geschafft hat. Es war ein sehr schöner Event bei dem unsere Equipe viel Teamgeist gezeigt hat.“

Als Klasse für sich erwies sich auch heuer wieder die Dänin Cathrine Dufour, die nach dem Titel im Einzel auch die Kür der Jungen Reiter im Sattel ihres Atterupgaards Cassidy überlegen mit 83,600 Prozent für sich entschied. Silber holte Stephanie Kooyman (NED) mit Winston (79,225) vor der Deutschen Juliette Piotrowski mit Sir Diamond (76,425).

Ein weiteres Ergebnis jenseits der 80-Prozent-Marke lieferte die Siegerin im Kürfinale der Junioren. Die Deutsche Johanne Pauline von Danwitz, die am Tag zuvor auch schon die Junioren-Einzelwertung für sich entschieden hatte, überzeugte die Richter mit ihrem Habitus und sicherte sich mit 81,125 Prozent zum zweiten Mal Gold vor ihrer Landsfrau Anna Christina Abbelen mit Fürst on Tour (79,375). Bronze ging mit Alexandra Gamlemshau Andresen und Belamour nach Norwegen (78,400).

Alle Ergebnisse aus Compiègne finden Sie hier.
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