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05.09.2012

HEUTE wegen übler Nachrede verurteilt

Die Vorwürfe von HEUTE gegenüber dem OEPS und seiner Präsidentin Elisabeth Max-Theurer erwiesen sich als unwahr, das Wiener Gratismedium wurde zu einer Strafzahlung verurteilt.

Die von HEUTE gegen den OEPS und Präsidentin Sissy Max-Theurer vorgebrachten Vorwürfe haben sich als vollinhaltlich falsch erwiesen. Nun wurde das Wiener Gratisblatt zu einer Strafzahlung verurteilt. © AV/Pferderevue
Die von HEUTE gegen den OEPS und Präsidentin Sissy Max-Theurer vorgebrachten Vorwürfe haben sich als vollinhaltlich falsch erwiesen. Nun wurde das Wiener Gratisblatt wegen übler Nachrede zu einer Strafzahlung verurteilt.
© AV/Pferderevue
Nach dem Urteil des Landesgericht für Strafsachen Wien vom 21. August steht nun fest, dass die von HEUTE in den am 12. und 13. Juni 2012 veröffentlichten Artikeln erhobenen Vorwürfe der „Bilanzfälschung, Ermittlungen der Justiz gegen die Präsidentin Max-Theurer, Untreue und Urkundenfälschung" jeder Grundlage entbehren und somit als unwahr gelten müssen. Eine Gruppe rund um einen bekannten Gestütsbesitzer hatte mit Hilfe einer PR-Agentur eine negative Medienkampagne gegen den OEPS und seine Präsidentin Sissy Max-Theurer inszeniert, allerdings hatte nur HEUTE – trotz Rücksprache mit dem OEPS und umfangreicher Erklärungen – die Falschinformationen publiziert. Das Landesgericht für Strafsachen Wien hat in seinem Urteil die periodische Druckschrift HEUTE unter anderem zur Zahlung von 3.500 Euro verpflichtet, die Sissy Max-Theurer dem Jugendbudget des OEPS zur Verfügung stellt.

Weiters wurde die AHVV Verlags GmbH rechtskräftig dazu verurteilt, nachstehende Urteilsteile im periodischen Druckwerk HEUTE zu veröffentlichen:
„Im Namen der Republik

1.) Durch die im periodischen Druckwerk HEUTE erschienenen Veröffentlichungen

a) vom 12. 6. 2012 mit der Überschrift „Bilanzfälschung? Jetzt ermittelt die Justiz gegen Olympia-Siegerin“ und dem weiteren Inhalt, die Staatsanwaltschaft beschäftige sich mit einem brisanten Fall, ein Anwalt vermute, dass die Bilanzen beim Bundes-Reitsportverband geschönt worden seien, Präsidentin des Verbandes sei Sissy Max-Theurer, der Bilanzgewinn sei falsch, weil eine wertlose Beteiligung an einem Pferdesportzentrum mit 200.000 Euro ausgewiesen worden sei, um die Wiederwahl von Max-Theurer nicht zu gefährden;

b) vom 13 .6. 2012 mit der Überschrift „Krimi um Reit-Olympiasiegerin: Das ist die Anzeige im Wortlaut“ und dem weiteren Inhalt, Sissy Max-Theurer und ihre Kollegen vom Reitsportverband würden durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft massiv belastet, ihnen werde vorgeworfen, die Bilanz 2010 geschönt zu haben, eine Beteiligung an einem Pferdesportzentrum sei wertlos, sei aber in der Bilanz mit 200.000 Euro ausgewiesen, die Justiz ermittle wegen Untreue und Urkundenfälschung; wurde in Bezug auf die Antragstellerin Elisabeth Max-Theurer in einem Medium der objektive Tatbestand der üblen Nachrede hergestellt (§ 6 MedienG). Die AHVV Verlags GmbH als Medieninhaberin wurde zur Zahlung einer Entschädigung an die Antragstellerin und zur Urteilsveröffentlichung verurteilt. Landesgericht für Strafsachen Wien Abt 113, am 21. 8. 2012“

Ein Zivilverfahren gegen HEUTE ist noch anhängig.

Quelle
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