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09.12.2014

Hannoveraner und Rheinländer fusionieren

Nachdem die Mitglieder des Rheinischen Pferdestammbuchs in der Vorwoche mit überwältigender Mehrheit für eine Fusion der beiden bedeutenden deutschen Pferdezucht-verbände gestimmt hatten, folgte am gestrigen Montag nun auch das Go vonseiten der Delegierten aus Verden.

Auch Mannschafts-Olympiasiegerin und  Isabell Werth (Im Bild auf ihrem Rheinländer El Santo) gehörte zu den großen Befürworterinnen der Fusion zwischen Rheinland und Hannover. © Stefan Lafrentz / FEI
Auch Mannschafts-Olympiasiegerin und Isabell Werth (Im Bild auf ihrem Rheinländer El Santo) gehörte zu den großen Befürworterinnen der Fusion zwischen Rheinland und Hannover: „Der Hannoveraner Verband bietet uns eine internationale Plattform um unsere Pferde zu vermarkten. Wir sind in Verden ein echter Partner - so eine Chance kommt nicht wieder.“
© Stefan Lafrentz / FEI
Insgesamt 86 der anwesenden 105 Hannoveraner Delegierten votierten mit „Ja“  und gaben ein klares Bekenntnis für die gemeinsame Zukunft der beiden Verbände ab. Die deutlichen Mehrheiten bei den Abstimmungen in Verden und Wickrath werden als ein solides und kräftiges Fundament gewertet. „Das vergangenen Jahr der Kooperation hat gezeigt, dass sich die rheinischen Züchter in Hannover sehr wohl fühlen“, fasste Manfred Schäfer zusammen und ergänzte: „Umgekehrt haben die Hannoveraner Züchter dem Ergebnis aus Wickrath viel Anerkennung gezollt und das haben die Delegierten mit ihrem Beschluss in Verden nun auch zum Ausdruck gebracht.“

„Der heutige Tag wird in die Geschichtsbücher von Deutschlands Pferdezucht eingehen. Unsere zwei traditionsreichen Verbände setzen ein Zeichen und zeigen, dass sie den Strukturwandel der heutigen Zeit erkannt haben und nun die Zukunft gemeinsam gestalten wollen“, kommentierte der Vorsitzende des Hannoverander Verbandes, Theo Leuchten, den für ihn historischen Schulterschluss.  Die Fusion, die vor allem die Bereiche Selektion, Registrierung, Verwaltungszusammenarbeit und Vermarktung betrifft, tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. Die Brände beider Verbände bleiben wie gehabt.
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