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18.02.2013

Helen Langehanenberg dominiert Weltcupetappe in Neumünster

Helen Langehanenberg und Damon Hill hieß das tonangebende Paar beim CDI-W in Neumünster (GER). Die beiden sicherten sich sowohl den Sieg im Grand Prix als auch in der Kür mit großer Überlegenheit und neuen persönlichen Bestmarken.

Sind an der absoluten Weltspitze der Dressur angelangt: Helen Langehanenberg und Damon Hill © FEI / Karl-Heinz Frieler
Sind an der absoluten Weltspitze der Dressur angelangt: Helen Langehanenberg und Damon Hill
© FEI / Karl-Heinz Frieler
Die siebente Etappe des Dressur-Weltcups wurde zu einem echten Triumph für die deutsche Dressur. Sowohl im Grand Prix als auch in der Kür gingen jeweils die ersten drei Plätze an Reiterinnen aus der Bundesrepublik. Allen voran waren es Helen Langehanenberg und ihr 13-jähriger Westfalen-Hengst Damon Hill, die das Publikum mit zwei echten Glanzleistungen begeisterten.

An der Weltspitze angekommen

Bereits im Qualifikations-Grand-Prix am Samstag bewies das Paar seine absolute Dominanz, 83,310 Prozent bedeuteten nicht nur den überlegenen Sieg in dieser Prüfung sondern auch eine neue persönliche Bestmarke. In der Kür am Sonntag bestätigten die aktuellen deutschen Meister dann einmal mehr ihre Hochform. Die 30-Jährige präsentierte ihren „Dami“ kraftvoll, elastisch und mit großer Eleganz, der Dunkelfuchs tanzte leichtfüßig und in eindrucksvoller Harmonie mit seiner Reiterin durchs Viereck. Diese Darbietung riss nicht nur das Publikum von den Sitzen, auch die Richter waren sich einig: Das war spitze! Entsprechend fiel die Wertung aus. 87,800 Prozent bedeuteten auch in der Kür eine neue persönliche Bestmarke für das Paar, das sich im vergangenen Jahr kontinuierlich bis an die Weltspitze der Dressur vorgearbeitet hat. In dieser Form muss sich die zweifache Weltcupsiegerin und Titelverteidigerin Adelinde Cornelissen (NED) für das bevorstehende Finale im schwedischen Göteborg (24. bis 28. April) warm anziehen, denn Helen Langenhanenberg und Damon Hill, die im Vorjahr noch mit Platz zwei vorlieb nehmen mussten, haben sich zu mehr als ebenbürtigen Konkurrenten gemausert.

Angesprochen auf ihre Chancen im Finale gibt sich die aktuelle Vorzeigereiterin der deutschen Dressur betont gelassen: „Wir alle haben so viele Hoffnungen und Träume, die nicht immer wahr werden. Für mich waren meine Wünsche und Ziele immer klar, aber ich setze mich oder mein Pferd  deshalb nicht unter Druck. Man kann nie wissen, wie es am Ende kommt. Wir bleiben weiterhin fokussiert und arbeiten hart daran unsere Ziele zu erreichen, aber ich bin jetzt schon sehr glücklich über den großen Erfolg, den wir momentan haben.“

Kristina Sprehe und Isabell Werth machen den Dreifacherfolg komplett

Platz zwei hatten an diesem Wochenende Kristina Sprehe und Desperados gepachtet. Der zwölfjährige De Niro-Sohn zeigte sich sowohl im Grand Prix als auch in der Kür angesichts der prickelnden Atmosphäre in der Holstenhalle etwas spannig, doch mit Fortschreiten der Prüfung gewann das Paar zunehmend an Sicherheit. Besonders in der Passage präsentierte sich der Hengst maßgeblich verbessert, die früheren deutlichen Taktunreinheiten sind weitgehend beseitigt. Für eine ansprechende Kür mit Höhepunkten in den Traversalen und den Trabverstärkungen vergaben die Richter 84,425 Prozent.

Auf Rang drei ritten, wie schon im Grand Prix, Isabell Werth und ihr elf Jahre alter Hannoveranerwallach Don Johnson. Für seine technisch sehr anspruchsvolle Kür erhielt das Paar 83 Prozent. Als beste nicht-deutsche Reiterin landete die junge Schwedin Anna Kasprzak mit Donnperignon auf Rang vier (81,075). 

Alle Ergebnisse aus Neumünster finden Sie hier.

Ausschnitte aus dem Siegesritt von Helen Langehanenberg und Damon Hill

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