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14.01.2014

Horror-Unfall bei Trabrennen

Am vergangenen Wochenende kam es auf der Trabrennbahn Freehold im US-Bundesstaat New Jersey zu schockierenden Szenen. Der Startwagen rutschte auf der schlammigen Strecke weg und krachte frontal gegen die Gespanne.

Bei einem Trabrennbahn in Freehold, New Jersey, krachte ein Startwagen frontal gegen die Gespanne. Wie durch ein Wunder blieben die Pferde unterletzt, einer der Fahrer befindet sich derzeit mit gebrochenen Rippen und Lungenverletzungen im K © jeanma85 - Fotolia.com
Die Strecke war zwar nass, aber nicht außergewöhnlich rutschig, heißt es vonseiten der Renndirektion. Zuvor waren an diesem Tag schon vier Rennen ausgetragen worden, bei denen es zu keinerlei Problemen gekommen war.
© jeanma85 - Fotolia.com
Im fünften Rennen des Tages gingen sieben Pferde an den Start. Der Regen hatte die Strecke aufgeweicht, der matschige Sand machte das Geläuf rutschig. Nach der ersten Geraden war der Fahrer des Startwagens in Begriff sein Fahrzeug nach rechts außen an den Streckenrand zu lenken, als das Heck des Autos auf dem rutschigen Untergrund wegbrach, sich um 180 Grad drehte und plötzlich wieder mitten auf die Fahrbahn schlitterte. Während das führende Pferd gerade noch an dem rutschenden Wagen vorbeischlüpfen konnte, krachte sein erster Verfolger frontal gegen einen der Gitterflügel des Autos. Drei weitere Gespanne kollidieren mit dem zu Boden gegangene Pferd und auch die beiden darauffolgenden Starter konnten eine Kollision nicht mehr verhindern.

Glück im Unglück: Bis auf wenige vergleichsweise harmlose Blessuren seien die Pferde bei diesem Horrorunfall unverletzt geblieben, heißt es von Seiten des Veranstaltungsmanagements. Vier der Jockeys wurden im Anschluss an das Rennen in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Unter ihnen befand sich auch Hall-of-Fame-Fahrer Catello Manzie (63) der sich derzeit mit Lungenverletzungen und mehreren gebrochenen Rippen in ärztlicher Behandlung befindet. Seine Kollegen konnten nach einer Kontrolluntersuchung wieder entlassen werden.

„Das war ein wirklich ungewöhnlicher Unfall, so etwas habe ich ihn 40 Jahren Rennsport noch nie gesehen“, sagte Freeholds Renndirektorin Karen Fagliarone. „Unser Hauptanliegen gilt stets der Sicherheit der Pferde und der Fahrer.“ Zum Glück ist nicht mehr passiert. Der genau Unfallhergang wird nun von der örtlichen Polizei untersucht.
 
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