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05.10.2015

Hugo Simon Superstar mit Rekordsieg in der Arena Nova

Aller guten Dinge sind drei - das dachte sich wohl auch Österreichs Springreit-Legende Hugo Simon beim CSI2* in der Arena Nova. Nach zwei Gold-Tour-Siegen an diesem Wochenende sprang der 73-Jährige auch im Großen Preis am Sonntag aufs oberste Podest – zum dritten Mal in Folge.

Rekordhalter Hugo Simon und sein zehnjähriger Holsteiner Wallach Freddy waren in der Arena Nova einmal mehr eine Klasse für sich. © Hans Kraus
Rekordhalter Hugo Simon und sein zehnjähriger Holsteiner Wallach Freddy waren in der Arena Nova einmal mehr eine Klasse für sich.
© Hans Kraus
Es war ein Sieg auf Ansage. Bereits am Eröffnungstag ließ Simon mit einem ersten Platz im Auftaktspringen der Großen Tour unschwer erkennen, dass er es ernst meinte, mit seinem dritten Grand-Prix-Triumph in der Arena Nova. Auch am Samstag ließ der rot-weiß-rote Evergreen die Konkurrenz im Parcours reichlich alt aussehen. Vier Sekunden und mehr nahm er seinen Mitstreitern im Sattel des hervorragend springenden For-Pleasure-Sohnes Freddy ab.

Doch Hugo Simon ist des Siegens noch lange nicht müde. Das machte er einen Tag später im Großen Preis des Landes Niederösterreich klar. Auch für das Weltranglistenspringen über 1,45 m hatte er auf Anraten seiner Frau Margit hin dem Holsteiner Freddy den Vorzug gegenüber seinem Fuchswallach CT gegeben. Ein Goldgriff, wie sich wenig später zeigen sollte, denn der zehnjährige Dunkelbraune blieb mit Ausnahme von Astrid Kneifels Royal des Bissons als einziges Pferd im Starterfeld sowohl im Grundumlauf als auch in der Siegerrunde ohne Fehler.

In der Entscheidungsrunde ging das eingespielte Duo wie gewohnt aufs Ganze, fehlerfreie 39,33 Sekunden bedeuteten schließlich die dritte blaue Schleife für Simon und Freddy an diesem Wochenende - und den dritten Grand-Prix-Sieg in der Arena Nova für den Erfolgsreiter in Folge. Damit hat der 73-Jährige nicht nur seinen Rekord als weltweit ältester Grand-Prix-Sieger erneut nach oben korrigiert, Simon ist bislang auch der einzige Reiter, der drei Mal den Großen Preis des Landes Niederösterreich en suite für sich entscheiden konnte.  

„Ich hatte heute einen besonderen Druck, denn mein Freund, der Sprecher (Anm. Christian Plettenberg) hat gesagt, wir bekommen Besuch vom Landeshauptmann und ich müsste besonders gut reiten. Ich bin froh, dass mir das so gut gelungen ist!", lächelte Publikumsliebling Hugo Simon verschmitzt bei der Siegerehrung. „Der Landeshauptmann hat gesagt, er möchte mich nächstes Jahr hier wieder sehen – ich hätte nichts dagegen!“, zerstreute Hugo Simon mögliche aufkeimende Gedanken an seinen reiterlichen Zuhestand gleich im Ansatz. Wen wundert’s, bei den Erfolgen!

Auf Platz zwei standen Royal des Bissons und Astrid Kneifel (OÖ), auch sie waren zweimal ohne Fehler durch den Parcours in der Wiener Neustädter Messehalle gekommen, allerdings mussten sie sich mit einer Zeit von 42,25 Sekunden deutlich der Bestmarke des Siegerduos geschlagen geben. Noch weitere fünf heimische Paare hatten es aber in die Siegerrunde der besten Zehn und damit in die Platzierung geschafft: Rainer Zöger (ST) und Dubai De Reve sprangen mit nur vier Fehlerpunkten auf Platz drei. Nina Brand (NÖ) auf Calme P, Dieter Köfler (K) mit Askaban, Nina Poschauko (ST) auf Coradillo und Rob Raskin (V) mit Lestat rundeten mit den Plätzen fünf, acht, neun und zehn das hervorragende Ergebnis für den OEPS ab.

Ergebnisse
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