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05.11.2012

Hugo Simon springt zum Sieg im Grand Prix von Linz

Alter schützt vor Siegen nicht und Hugo Simon ist mit seinen 70 Jahren wieder einmal der beste Beweis dafür. Im Sattel von C.T. triumphierte das Urgestein des österreichischen Springsports im Sprehe Grand Prix der Stadt Linz und machte so den Hattrick für Österreich komplett: Alle drei Bewerbe der Gold Tour gingen an Rot-Weiß-Rot.

Beweist ungebrochenen Siegeswillen: Hugo Simon im Sattel von C.T. © www.scan-pictures.net
Beweist ungebrochenen Siegeswillen: Hugo Simon im Sattel von C.T.
© www.scan-pictures.net
39 Reiter gingen beim Abschluss der Linzer Herbsttour mit ihren Pferden an den Start, nur vier davon konnten den schweren Parcours des CSI2*-Springen mit einer Hindernishöhe von 1,45 Meter fehlerfrei beenden und erreichten das Stechen.

Manfred Ege (GER) blieb lange Zeit der einzige Reiter ohne Fehler. Sechzehn Starter lang mussten die Zuschauer warten bis sich mit Kristian Kniha (GER) ein weiterer Starter dazugesellte. Als letzter Österreicher ging Hugo Simon an den Start. Der 70-Jährige war damit auch die letzte Hoffnung auf einen österreichischen Sieg, der zugleich den Hattrick in der Gold Tour bedeutet hätte. Souverän absolvierte Simon mit seinem achtjährigen C.T. die „Pflicht“, blieb ebenso fehlerfrei und qualifizierte sich damit klar für das anschließende Stechen. Dies gelang auch dem Schweizer Theo Muff, der sich als Vierter das Ticket in die Finalrunde des mit 7.590 Euro Preisgeld dotierten Springens löste.

Als erster im Stechen legte Manfred Ege mit einem fehlerfreien Ritt in der Zeit von 39,94 Sekunden eine starke Leistung vor. Ebenfalls ohne Abwurf blieb auch Kristian Kniha, doch mit seiner Zeit von 42,18 Sekunden blieb er klar hinter seinem Landsmann. Hugo „Nationale“ zeigte sich risikofreudig wie gewohnt,  lenkte seinen fuchsfarbenen Holsteinerwallach in engsten Wendungen und voller Konzentration durch Parcours, blieb ohne Abwurf und galoppierte mit der neuen Bestzeit von 37,38 Sekunden über die Ziellinie. Noch schneller kam Schlussreiter Theo Muff durch den Kurs, doch das hohe Risiko forderte seinen Tribut. Mit einem Abwurf im Stechen platzierte sich der Schweizer schlussendlich auf Rang vier.

Für eine weitere heimische Topplatzierung nach ihrem Sieg im Springen der Gold Tour am Samstag sorgten Thomas Frühmann und The Sixth Sense. Das Paar rangierte mit dem schnellsten Vier-Fehler-Ritt im Grundumlauf auf Rang fünf in der Endwertung, knapp gefolgt von Stefanie Bistan (Juvina) auf Rang sieben.

Alle Ergebnisse aus Linz finden Sie hier.

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