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04.11.2015

Ingrid Klimke, Carl Hester und Steve Guerdat erhalten L’Annee Hippique-Award

Das Jahrbuch des Pferdesports „L’Annee Hippique“ wählt Jahr für Jahr die besten Reiter der olympischen Disziplinen sowie die besten Turnierveranstalter. Besonders in den Kategorien Vielseitigkeit und Springen fielen die Siege diesmal überdeutlich aus.

Deutschlands Vorzeigereiterin Ingrid Klimke steht laut L’Anée Hippique in der Publikumsgunst ganz weit vorne. © Lotta Gyllensten - FEI
Deutschlands Vorzeigereiterin Ingrid Klimke steht laut L’Anée Hippique in der Publikumsgunst ganz weit vorne.
© Lotta Gyllensten - FEI
Den Preis für die beste Vielseitgkeitsreiterin hat dabei Vorzeigereiterin Ingrid Klimke abgeräumt. Mit 43 Prozent der Stimmen positionierte sich die erste deutsche Siegerin der FEI Classic-Turniere in Pau, Badminton und Luhmühlen ganz klar auf Platz eins in der Publikumsgunst.

Ein eindeutiges Votum gab es auch in der Kategorie Springen, die Steve Guerdat als Top-Mann sah. Für den Schweizer war das vergangene Jahr eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach seinem viel umjubelten Weltcupsieg in Las Vegas waren der Olympiasieger und seine beiden Top-Pferde Nino und Nasa Mitte Juli wegen unerlaubter Medikation für zwei Monate gesperrt worden. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für Guerdat, der daraufhin die Teilnahme bei den Europameisterschaften in Aachen verpasste. Erst im September erteilte das FEI-Tribunal dem Schweizer einen vollständigen Freispruch – eine Futtermittelkontamination hatte die positiven Testergebnisse verursacht.

Als bester Dressurreiter wurde Carl Hester benannt. Der britische Publikumsliebling und Erfolgstrainer des Ausnahmeduos Charlotte Dujardin und Valegro steht wie kaum ein anderer seines Sports für den fairen Umgang mit dem Pferd. Allerdings dürfte die Konkurrenz in der Dressur besonders hart gewesen sein, den Hester reichten gerade einmal 15 Prozent der Stimmen, um sich den Sieg in dieser Sparte zu sichern.

In den Veranstalterkategorien hatte Deutschland gleich zweimal Grund zum Jubeln. So wurde Luhmühlen als bestes Vielseitgkeitsturnier ausgezeichnet (29 %) und das CDIO Aachen zum wiederholten Mal als beste Austragungsstätte eines Dressurturniers (19 %).  Bestes Springturnier wurde einmal mehr die Schweizer Weltcup-Etappe in Genf mit überragenden 46 Prozent.
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