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19.09.2014

Irish eyes were smiling

Einen irischen Triumph gab es beim ersten Höhepunkt der Global Champions Tour im Ebreichsdorfer Racino: Denis Lynch siegte mit All Star nach einem spannenden Stechen im Glock's Championat Vienna und holte sich den größten Kuchen der 61.000 Euro-Dotation. Seine Landsleute Cameron Hanley und Captain Michael Kelly vervollständigten mit den Rängen 5 und 6 den irischen Triumph, Lynch selbst hatte am Nachmittag auch schon die erste 5*-Prüfung gewonnen.

Er lebt in Deutschland und siegt für Irland: Denis Lynch auf All Star. © Manfred Leitgeb
Er lebt in Deutschland und siegt für Irland: Denis Lynch auf All Star.
© Manfred Leitgeb
Kurios der Start des Springens, als beim ersten Reiter Cameron Hanley Flutlichtlampen ihren Geist aufgaben, die Prüfung nach der Behebung des technischen Missgeschicks neu gestartet werden musste und Hanley nochmals in den Parcours durfte. Er nutzte seine "zweite Chance" und schaffte es neben neun weiteren Paaren ins entscheidende Stechen zu kommen. Leider ging die Entscheidung dann ohne heimische Vertreter in Szene, Astrid Kneifel schlug sich mit ihrem WM-Pferd Royal des Bissons noch am besten, mit einem Abwurf langte es aber am Ende doch nur zu Rang 17. Auch ihren Landsleuten Steffi Bistan (die WEG-Sensationsreiterin gibt ihrer Apollonia eine Pause und vertraute diesmal Celline), Robert Puck, Dieter Köfler, Roland Englbrecht und Stefan Eder lief es nicht ganz nach Wunsch.

Als Hans-Dieter Dreher mit Embassy II eine wunderbare Finalrunde gedreht hatte, schien der Sieger schon festzustehen. Auch die Nummer 2 der Weltrangliste und GCT-Führende Ludger Beerbaum kam mit Chaman an die Zeit des Württembergers nicht ganz heran. Aber Lynch riskierte einfach alles und hatte das Glück auch auf seiner Seite.

Stronachs Familientreffen

Einen halben Heimsieg gab es quasi im Goldtour-Springen, einer 1.40-Prüfung nach Fehlern und Zeit. Als drittletzte Starterin lieferte die für Kanada startende Nicole Walker die absolut schnellste Nuller-Runde. Die Enkelin von Racino-Owner Frank Stronach fing mit ihrem erst achtjährigen Schimmel Saphir den burgenländischen Winzer Gerald Beck um 27/100 Sekunden noch knapp ab. Hausherr Stronach konnte diesen Erfolg live bejubeln und strahlte entsprechend bei der familiären (auch seine Tochter Belinda war anwesend) Siegerehrung: "Heute ist ein besonders schöner Tag für mich, da meine Enkeltochter gewonnen hat!" Eher statistischen Wert hatte hingegen die erste Runde im 5*-Turnier, die sich Dennis Lynch auf dem Schimmelhengst Double O Seven holte. Die Mehrzahl der Teilnehmer nutzten diese Prüfung lediglich dazu ihren am Samstag im Hauptbewerb startenden Pferden den Platz zu zeigen.
Stronach-Enkelin Nicole Walker sorgt mit Saphir für ein erfolgreiches Familientreffen. © Manfred Leitgeb
Stronach-Enkelin Nicole Walker sorgt mit Saphir für ein erfolgreiches Familientreffen.
© Manfred Leitgeb

Österreicher mischen vorne mit

Eröffnet wurde der zweite Tag der Longines Global Champions Tour frühmorgens mit einem Zeitspringen der Silber-Tour. In 27,50 Sekunden raste Suzanne Tepper auf Sensation zum Sieg. Damit verwies die Niederländerin den heimischen Routinier und Mitveranstalter Jörg Domaingo mit seinem Vangelo auf Rang zwei. Auch Platz drei ging an Österreich, nämlich an die erfolgreiche Burgenländerin Josefina Goess-Saurau auf Meniac. In der Bronze-Tour schlug sich die junge Österreicherin ebenso hervorragend. Es setzte sich zwar die Amerikanerin Molly Ohrstrom auf Jimy durch, aber nur 0,62 Sekunden zurück klassierte sich Goess-Saurau mit ihrem Lee 2 auf Rang zwei. Die Niederösterreicherin Anna Markel wurde mit ihrer Stute Catwalk Kaj Dritte.
Dressur-Hoffnung Nicola Louise Ahorner zeigt mit ihrer Stute Dynasty wieder auf. © Manfred Leitgeb
Dressur-Hoffnung Nicola Louise Ahorner zeigt mit ihrer Stute Dynasty wieder auf.
© Manfred Leitgeb

Nicola Louise Ahorner 2. in Pony-Dressur

Das Dressurviereck gehörte am Freitag den Nachwuchstalenten, die im Rahmen der Emarsys Pony Dressage die Aufgabe „Team FEI Championship Test Pony“ aus der 2012-er Edition zu absolvieren hatten. Klare Siegerin wurde die Deutsche Kim Burschik, im Sattel ihres Now and forever Feivel erhielt die Reiterin des deutschen D/C Dressurkaders insgesamt 72.462 %. Auf Platz zwei bewies sich mit der Wienerin Nicola Louise Ahorner eines der herausragenden Dressurtalente Österreichs. Die Pony EM Teilnehmerin und frischgebackene Österreichische Meisterin in der Pony Dressur sorgte mit ihrer 10-jährigen Palominostute Dynasty für ein Spitzenergebnis in ihrer jungen Reiterkarriere. Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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