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07.03.2016

Isabel Fiala Dritte beim Weltcupfinale der Voltigiererinnen

Spannend, emotional, überraschend – das Finale des Voltigierweltcups war nicht nur für die AthlethInnen sondern auch für die zahlreichen Zuseher in Dortmund etwas ganz Besonders. Aus österreichischer Sicht sorgte Isabel Fiala mit einem dritten Platz für einen hervorragenden Abschluss der Weltcupsaison.

Isabel Fiala beendete ihre Weltcupsaison mit einem Podestplatz im Finale. © Daniel Kaiser
Isabel Fiala beendete ihre Weltcupsaison mit einem Podestplatz im Finale.
© Daniel Kaiser
Gleich drei internationale Top-Stars der Voltigierszene nutzten das Turnier in Dortmund, um sich vom aktiven Sport zu verabschieden. Sowohl die Schweizer Vorzeigevoltigererin Simone Jäiser als auch das deutsche Duo  Torben Jacobs und Pia Engelberty hatten schon lange vor dem Finale bekanntgegeben in Dortmund zum letzten Mal im Voltigierrund auflaufen zu wollen. Und besser hätten die Abschiedsvorstellungen kaum laufen können, denn alle drei beendeten ihre Karriere mit einem Weltcuptitel.

8,651 Gesamtpunkte bescherten Multi-Chmpionesse Simone Jäiser einen Sieg bei den Damen. Nach einer souveränen ersten Runde wurde es im zweiten Durchgang allerdings noch einmal richtig spannend. Die amtierende Europameisterin zeigte in ihrer allerletzten Kür Nerven, die sich in einigen kleinen Patzern äußerten. „Ich war so nervös wie schon lange nicht mehr“, gestand Jäiser. Trotzdem reichte auch im zweiten Durchgang  zum Sieg, sodass die Schweizerin ihrer langen Liste an Erfolgen nun auch noch einen Weltcuptitel hinzufügen durfte.

Hinter der Deutschen Kristina Boe, die sich 8,490 Punkten Platz zwei sicherte, reihte sich Österreichs einzige Vertreterin bei diesem Finale, Isabel Fiala, ein. Unter der Führung von Veronika Greiberger zeigte die Niederösterreicherin auf Pink Floyd zwei konstant gute Runden, die ihr eine Endwertung von  8,032 Punkten einbrachten. Mit diesem Ergebnis hielt sie Mit-Favoritin Anna Cavallaro (ITA) auf Abstand. Die Vizeweltmeisterin startete in Dortmund erstmals mit ihrem neuen Pferd Dante und hatte anfänglich noch einige Abstimmungsschwierigkeiten. Sie schloss mit 7,304 Punkten auf Rang vier.

Die Titelkämpfe der Pas-de-Deux-Voltigierer gingen diesmal ohne österreichische Beiteiligung über die Bühne. Sowohl die Welt- und Europameister Lukas Wacha und Jasmin Lindner als auch die EM-Dritten Stefanie Millinger und Evelyn Freund  hatten den Weltcup heuer nicht im Programm. Und so setzten sich die deutschen Doppel-Voltigierer Torben Jacobs und Engelberty bereits in der ersten Kürrunde ungefährdet an die Spitze. Mit einem Endergebnis von 8,990 war den Kölnern der Weltcupsieg schließlich auch nicht mehr zu nehmen. Erst mit deutlichem Abstand folgte das noch sehr junge Duo Erika Di Forti und Lorenzo Lupacchini aus Italien auf Platz zwei (8,147 Punkte), Dritte wurden mit 7,812 Punkten die US-amerikanischen Schwestern Kimberly und Cassidy Palmer, die eigens aus Kalifornien eingeflogen waren.

Eine große Überraschung lieferte das Weltcupfinale der Herren. Denn am Ende war es nicht Europameister Jannis Drewell (GER), der den Sieg für sich beanspruchte, sondern dessen Landsmann Daniel Kaiser. Nach langer krankheitsbedingter Pause und einem mühevollen Weg zurück in den Spitzensport feierte Kaiser mit einer Gesamtwertung von 8,757 Punkten seinen ersten internationalen Titel. Drewell, der im ersten Durchgang einen dicken Patzer hatte, kam in Runde zwei noch einmal dicht an Kaiser heran, doch es sollte nicht reichen. 8,617 Punkte bedeuteten schließlich Rang zwei vor Franzosen Vincent Haennel (8,402).

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

 
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