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01.03.2013

Ist der Palio ein Pferdeleben wert?

In unserer Märzausgabe widmen wir acht Seiten dem traditionsreichen und heftig umstrittenen Palio in Siena, bei dem jährlich Pferde tödlich verunglücken oder schwer verletzt werden. Wir wollen, dass sich daran etwas ändert.

Der Palio in Siena gilt als archaisches Rennens, das nicht selten tödlich für eines der mitlaufenden Pferde endet. © Janus Kinase
Der Palio in Siena gilt als archaisches Rennens, das nicht selten tödlich für eines der mitlaufenden Pferde endet.
© Janus Kinase
20 Jahre ist es her, dass eine damals noch ziemlich frischg’fangte Redakteurin zum Palio nach Siena reiste und mit einer sehr ambivalenten Geschichte zurückkehrte (nachzulesen in unserem Online-Archiv). Tage- und nächtelang hatten mich die Bilder der stürzenden und tödlich verletzten Pferde verfolgt. Der Text von Andreas Mühlberger (in unserer Märzausgabe ab Seite 32) hat die Gefühle von damals neu belebt, sowohl die Euphorie des Mitfieberns als auch das Entsetzen und Mitleiden.

Warum wir uns und Ihnen das antun? Weil der Palio bis heute eine der faszinierendsten Traditionen ist, die Pferd und Mensch vereinen. Weil die Sienesen ihn nie aufgeben werden. Und weil wir möchten, dass endlich etwas getan wird, um die Sicherheit für die Pferde (und damit auch für die Jockeys) zu erhöhen.

Wir haben konkrete Vorschläge, was getan werden könnte, um das Rennen zu entschärfen, ohne seinen Charakter zu verändern. Wir möchten Unterschriften sammeln, Ihre Unterschriften, um sie mit einer Petition an den Bürgermeister von Siena weiterzuleiten, damit die Stadt erkennt, dass der Palio und das Schicksal seiner Pferde über die Grenzen Italiens hinaus bewegen. Ich bitte Sie daher, uns in dieser Sache zu unterstützen. Näheres zu unserer Petition finden Sie hier.

„Ein Leben ohne Pferde kenne ich nicht.“ So beginnt die neue Serie „Mein Pferd – mein Freund“ (ab Seite 30) von Sibylle Ortner, in der sie auf sehr persönliche Weise die Entwicklung ihrer Beziehung zu ihrem ersten Pferd schildert, die prägend war für ein Leben, das sich um Pferde dreht. Viele Leserinnen und Leser werden sich in den Schilderungen der Höhen und Tiefen dieser Auseinandersetzung wiederfinden, in die Serie werden aber auch konkrete Tipps und Anregungen verpackt, wie man sich Pferde zu Freunden machen kann – keine neue Heilslehre, sondern authentisches Erleben, wie es funktionieren kann.

Soeben haben die ersten beiden Lehrlinge des neuen Lehrberufs Hufschmied ihre Gesellenprüfung abgelegt – Anlass für eine Bestandsaufnahme der Hufschmiedeausbildung in Österreich, die Interessantes, aber auch Beunruhigendes zutage gebracht hat. So soll nach dem Willen der Bundesinnung für Metalltechniker der Zugang zum Lehrgang Huf- und Klauenbeschlag rigoros eingeschränkt werden. Welche Folgen die Restriktionen schon jetzt in der Praxis der Ausbildung haben, lesen Sie in unserer Märzausgabe ab Seite 42, welche Folgen sie in Zukunft für den Hufbeschlag haben könnten, können wir uns ausrechnen.
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