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16.01.2015

Jessica Kürten hört auf

Zumindest zeitweilig. Das hat die irische Amazone im Rahmen der Pressekonferenz zum CSI Zürich bekanntgegeben. Das traditionsreiche Springturnier wird vorerst auch ihr letztes sein.

Für die einstige Nummer 2 der Weltrangliste, Jessica Kürten (IRL) ist das Weltcup-Turnier in Zürich von 23. bis 25. Januar das vorerst letzte ihrer Karriere. © Thomas Holcbecher
Für die einstige Nummer 2 der Weltrangliste, Jessica Kürten (IRL) ist das Weltcup-Turnier in Zürich von 23. bis 25. Januar das vorerst letzte ihrer Karriere.
© Thomas Holcbecher
„Zürich wird mein letztes Turnier sein“, sagte Jessica Kürten anlässlich der Medienkonferenz des 27. Mercedes-CSI. Seit 33 Jahren ist die blonde Irin eine fixe Größe in der internationalen Springreitszene. Den Turniersport an den Nagel zu hängen sei keine einfache Entscheidung gewesen, die sie erst nach langen Überlegungen gefällt habe, so Kürten weiter. „Ich brenne nach wie vor für den Springsport, ich bin verrückt nach Pferden, nach dem Gefühl in einem Stechen. Aber ich habe auch gespürt, dass die Zeit reif für etwas Neues ist.“ Wobei – richtiges Neuland ist die geplante zweite Karriere nicht, in Zukunft will sich die 45-Jährige auf ihre Karriere als Trainerin konzentrieren und möglichst viele junge Reiter voranbringen.

Unter deutscher Führung zu EM-Gold

Ihre ersten Schritte im Turnierzirkus machte die gebürtige Nordirin im Alter von 12 Jahren. Bis zu ihrem internationalen Durchbruch sollten allerdings noch einige Jahre ins Land ziehen. Maßgeblichen Anteil an Kürtens späteren Erfolgen hatte neben ihren beiden Spitzenpferden  Libertina und Quibell auch ihr Ehemann, der Deutschen Eckard Kürten, der für sie eine aussichtsreiche Kaderstelle aufgab, um ihr Manager zu werden. Ihren ersten großen Championatserfolg feierte Jessica Kürten 2001 bei der Europameisterschaft in Arnheim, als sie zusammen mit dem irischen Team Mannschaftsgold gewann. In ihrem Erfolgsjahr 2006 wurde sie Zweite im Weltcup-Finale in Kuala Lumpur und stieß bis auf Rang 2 der Weltrangliste vor.

Quelle
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