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27.11.2013

Jonathan Paget unter Dopingverdacht: Auch B-Probe positiv

Wie die FEI in einer Mitteilung an den Neuseeländischen Pferdesportverband (ESNZ) bestätigte, ergab auch die B-Probe von Jock Pagets Paradepferd Clifton Promise einen positiven Befund auf die verbotene Substanz Reserpin.

Jonathan Paget und Clifton Promise in glücklicheren Tagen: Nun muss der Reiter in einer schriftlichen Stellungnahme an die FEI schlüssig erklären, wie das Langzeitsedativum Reserpin in sein Pferd kam. © Kate Houghton/FEI
Jonathan Paget und Clifton Promise in glücklicheren Tagen: Nun muss der Reiter in einer schriftlichen Stellungnahme an die FEI schlüssig erklären, wie das Langzeitsedativum Reserpin in sein Pferd kam.
© Kate Houghton/FEI
Obwohl er sehr enttäuscht über das nun vorliegende zweite Ergebnis sei, habe er nach der positiven A-Probe bereits damit gerechnet, wird Paget in einer Mitteilung des ESNZ zitiert.

Mitte Oktober war bekannt geworden, dass  die Auswertung der routinemäßigen Dopingkontrolle nach dem Sieg des 15-jährigen Vollblüters in der Vier-Sterne-Vielseitigkeit von Burghley Spuren der verbotenen Substanz ergeben hatte. Sein Reiter, Neuseelands aufstrebender Vielseitigkeitsstern Jonathan Paget, wurde daraufhin nach geltendem FEI-Reglement mit sofortiger Wirkung für sämtliche Bewerben gesperrt.

Jetzt liegt der Ball bei Paget. Er und sein Team müssen in einer schriftlichen Stellungnahme an die FEI erklären, wie die verbotene Substanz in Clifton Promises Blutkreislauf kam. Der Olympiareiter zeigt sich zuversichtlich eine schlüssige Erklärung liefern zu können, die bei der Anhörung vor dem FEI-Tribunal einen Freispruch erwirkt. Volle Unterstützung erhält der Eventer dabei von Clifton Promises Besitzerin Frances Stead. Wie die ehemalige Vielseitigkeitsreiterin verlauten ließ, habe man seit Bekanntwerden der positiven A-Probe sämtliche Anstrengungen der Ursachenforschung gewidmet.

Für Paget steht viel auf dem Spiel: Im Falle eines Schuldspruchs steht dem 30-Jährigen eine zweijährige Sperre bevor, die eine Teilnahme an den Weltreiterspielen 2014 verhindert, zudem würde ihm sein Sieg in Burghley aberkannt, damit wäre auch die Chance auf den mit 350.000 USD dotierten Rolex Grand Slam dahin.

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