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25.03.2016

Kein Auftakt nach Maß

Nur Platz 33 gab es für Max Kühner und Electric Touch im Eröffnungs-Zeitspringen des Weltcupfinales von Göteborg. An der Spitze gibt es nach dem ersten Wettkampftag eine französische Doppelführung: Pénélope Leprevost (Vagabond de la Pomme) liegt vor Simon Deslestre (Qlassic Bois Margot).

Max Kühner und Electric Touch © Tomas Holcbecher
Max Kühner und Electric Touch
© Tomas Holcbecher
Den ersten Auftritt beim Weltcupfinale hat sich Österreichs Vertreter Max Kühner wohl anders vorgestellt. Seine noch unerfahrene neunjährige Stute Electric Touch musste nicht weniger als fünf Springfehler hinnehmen, da half auch ihr noch so flottes Grundtempo nichts: Mit insgesamt 89,33 Sekunden (69,33 plus 20 Fehler) landete das österreichische Duo nach dem ersten Tag nur auf Rang 33 bei insgesamt 35 Teilnehmern. Hugo Simon, der Kühner in Schweden mit Rat und Tat zur Seite steht, äußerte sich schon bei der Besichtigung über die Schwierigkeiten des Parcours: "Das ist eigentlich schon ein Grand Prix!“ Kühner war zunächst mit seiner Stute zufrieden: "Die erste Hälfte ist sie eigentlich sehr gut gesprungen. Nach dem ersten Fehler an 8b hat sie sich dann etwas aufgegeben. Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und das beste daraus machen."

Der spanische Parcoursbauer Santiago Varela hatte einige Optionen für die Reiter offen gehalten und insgesamt schafften 16 Paare eine fehlerfreie Runde. Hinter den beiden französischen Spitzenreitern Leprevost und Delestre lauern niemand geringere als Daniel Deusser (Cornet d'Amour), Nicola Philippaerts (H&M Forver D Arco Ter Linden), Titelverteidiger Steve Guerdat (Corbinian), Patrice Delaveau (Lacrimoso) oder Marcus Ehning (Cornado). Das Samstag-Springen (mit einem Stechen um den Sieg) sollte die Vorentscheidung im Titelkampf bringen. Für Kühner und seinen Schimmel Chardonnay wird wohl hingegen das Motto "Ein neuer Tag, ein neues Glück" gelten. Und dass er ein Kämpfer ist bewies er noch Freitag spätabends, als er mit seinem Cornet Kalua ein schwieriges Stechen im Rahemnprogramm gewann.
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