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22.05.2017

Kein Erfolg für Neo-Trainer Andreas Suborics im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen

Der vom gebürtigen Wiener Andreas Suborics trainierte Dragon Lips startete nach einer ausgezeichnten Vorleistung im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen als Mitfavorit - kam in Köln unter Andrasch Starke aber nur als Vierter über die Ziellinie.

Andrasch Starke und der von Neo Trainer Andreas Suborics trainierte Dragon Lips kamen in Köln als vierte ins Ziel. © Arnim Basche
© Arnim Basche
Während in England und Frankreich die ersten der fünf sogenannten klassischen Prüfungen für dreijährige Vollblüter bereits Geschichte waren, gaben sie in Deutschland mit dem Mehl-Mülhens-Rennen erst am 21. Mai ihr Jahresdebüt. In ihm durfte auch der gebürtige Wiener Andreas Suborics, der als ehemaliger Klasse-Jockey mit fast 1 800 Siegen seit dem Jänner zur deutschen Trainer-Gilde gehört, mit einem Erfolg liebäugeln.

Dem von ihm betreuten Dragon Lips des Stalles Lintec traute man nach einer ausgezeichnetenVorleistung nämlich zu, die Partie zu gewinnen. Nach 1 600 m galoppierte der als zweiter Favorit gestartete Hengst in der mit 153 000 Euro dotierten Gr. II-Prüfung jedoch nur als Vierter von neun Startern über die Ziellinie - gut zwei Längen hinter einem Konkurrenten mit dem schönen Namen Poetic Dream, der dem arabischen Geschäftsmann Jaber Abdullah gehört und unter der Obhut des mehrmaligen Meister-Trainers Andreas Wöhler steht.

Vom viermaligen Jockey-Champion Eduardo Pedroza glänzend geritten, lieferte er sich mit dem aus England angereisten und von den Wettern favorisierten Lockheed ein packendes Finish, das mit Hals-Vorsprung zu seinen Gunsten endete. Empire of the Star wurde Dritter. Andreas Suborics war die Enttäuschung über das Laufen seines Cracks vom Gesicht abzulesen.

“Er war im Training sehr gut drauf. Daher habe ich mir schon etwas mehr erhofft.” Als Reiter von Dragon Lips nahm Andrasch Starke das Resultat auf seine Kappe. Weil das Rennen nicht gerade schnell gelaufen wurde, hätte er die Initiative ergreifen und selbst für mehr Tempo sorgen müssen - meinte der international renommierte und seit Jahren beste Jockey Deutschlands jedenfalls selbstkritisch. Ob er mit einer anderen Taktik eine bessere Platzierung erzielt hätte, wird freilich Spekulation bleiben. Fest steht nur, daß Dragon Lips an Leistung mehr abrufen kann, als er im Mehl-Mülhens-Rennen gezeigt hat.

Arnim Basche
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