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26.02.2018

Kein Weltcupfinale für Max Kühner

Nach zwei Finalteilnahmen für Max Kühner in den vergangenen beiden Jahren, wird der diesjährige Showdown im Weltcup allem Anschein nach ohne rot-weiß-rote Beteiligung über die Bühne gehen. Der Wahl-Österreicher blieb beim letzten Qualifikationsturnier ohne Punkte. Am Ende fehlte nur ein Zähler.

Nach dreizehn Etappen liegt Max Kühner punktegleich mit dem Franzosen Julien Epaillard auf Rang 19 der Weltcupwertung - für den Einzug ins Finale der Top-18 gehlte nur ein Punkt. © Tomas Holcbecher
Nach dreizehn Etappen liegt Max Kühner punktegleich mit dem Franzosen Julien Epaillard auf Rang 19 der Weltcupwertung - für den Einzug ins Finale der Top-18 gehlte nur ein Punkt.
© Tomas Holcbecher
Das Ziel bei der Gothenborg Horse Show war klar: Noch einmal punkten und das Ticket für das Weltcupfinale in Paris sichern. Dazu setzte Max Kühner auf seinen in Topform springenden Cielito Lindo. Der elfjährige Holsteiner Hengst von Clarimo war erst vor zwei Wochen auf dem fantastischen zweiten Platz im hochdotierten CSI5*-Grand-Prix von Hong Kong gelandet. In dieser Tonart ging's in Göteborg leider nicht weiter. Zwei Abwürfe im Grundumlauf bereiteten dem Traum von der dritten Weltcupteilnahme in Serie ein jähes Ende. Dabei hätte ein einziger Punkt schon gereicht. In der bereinigten Westeuropaliga-Wertung wird Kühner mit gesamt 34 Zählern auf Platz 19 geführt, ex aequo mit dem Franzosen Julien Epaillard. Das Finale der Top-18 ist damit haarscharf verpasst, eine Teilnahme fast nur noch theoretisch möglich.

„Jetzt sind wir zweite Reserve. Julien Epaillard und ich haben die gleichen Punkte, aber er hat einmal gewonnen und ich war in der Saison einmal Zweiter. Deswegen kommt er noch vor mir dran. Es müssten also zwei Reiter absagen, damit wir drinnen sind“, erklärte Max Kühner im Interview mit dem OEPS. Die Enttäuschung über die verpasste Quali ist groß. „In Summe war in dieser Saison einfach zu oft im Kleinen der Wurm drinnen. Unser Ziel war ganz klar die souveräne Qualifikation fürs Weltcupfinale.“

Für Kühner heißt es jetzt das Thema Weltcup abhaken und nach vorne sehen. Nach vorne heißt in diesem Fall in Richtung Weltreiterspiele – das zweitwichtigste Reiterchampionat nach olympischen Spielen. „Für den Sommer hoffe ich, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft für die Weltmeisterschaften aufstellen können.“ Der Weg dorthin führt über die Nationenpreise. Die beginnen für die rot-weiß-rote Equipe Anfang Mai vor heimischem Publikum in Linz-Ebelsberg. „Dort sollten wir schon erste sportliche Feedbacks bekommen, wo wir für (die WEG) in Tryon stehen.“

PM/ps
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