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04.05.2012

Keine Abmahnung für Matthias Rath

Seit dem CDI4* in Hagen am vergangen Samstag wurde in den Medien viel über die umstrittenen neuen Abreitetechniken von Matthias Rath auf seinem Pferd Totilas berichtet. Angeblich soll Rath durch die FN deshalb sogar abgemahnt worden sein. "Stimmt nicht", heißt es jetzt in einer offiziellen Stellungnahme der Deutschen Reiterlichen Vereinigung.

Matthias Rath beim Training mit Totilas unter den wachsamen augen von Vater und Trainer Klaus Martin Rath © Tomas Holcbecher
Geht es nach Trainer und Vater Klaus Martin Rath ist das neue Abreiten die logische Weiterführung von Totilas" Ausbildung, wie sie noch unter seinem früheren Reiter und Ausbilder Edward Gal stattgefunden hat.
© Tomas Holcbecher
Trotz der zwei Siege für Matthias Rath und Totilas am vergangenen Wochenende bei Horses & Dreams in Hagen stand vor allem die neue Abreitetechnik des jungen Deutschen auf seinem Millionenhengst im Vordergrund des medialen Interesses. Wie mehrere Bilder und ein mittlerweile nicht mehr auf Youtube verfügbares Video belegen, ritt Rath den Hengst, sehr tief eingestellt in stark überzäumter Haltung - ein untrügliches Indiz, dass die Schule des holländischen Nationaltrainers Sjef Janssen im Hause Rath-Linsenhoff längst Einzug gehalten hat. Doch entgegen der Behauptung mancher Medien, hat Rath für sein Aufwärmtraining keine Abmahnung durch die FN erhalten - dies bestätigt die Deutsche Reiterliche Vereinigung in einer Pressemitteilung, deren Originalwortlaut im Anschluss zu lesen ist:

Warendorf (fn-press): "In den vergangenen Tagen thematisierten verschiedene Medien das Abreiten des Hengstes Totilas mit tiefer Kopf-Hals-Haltung auf dem Vorbereitungsplatz des Turniers „Horses & Dreams“ in Hagen. Das Vorbereiten des Pferdes in besagter Haltung entspricht nicht den Ausbildungsrichtlinien der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und ihrer Vorstellung von der klassischen Reitweise. Dennoch hat der Reiter Matthias Alexander Rath weder gegen das Reglement, noch gegen den Tierschutz verstoßen.

Bundestrainer Jonny Hilberath hatte den Reiter und seinen Heimtrainer Klaus Martin Rath auf dem Vorbereitungsplatz angesprochen, den Hengst mit weniger tiefer Kopf-Hals-Einstellung zu reiten. Entgegen der Berichterstattung in den Medien wurde Matthias Alexander Rath aber nicht offiziell abgemahnt. Es wurde auch kein Verfahren wegen unreiterlicher Haltung gegenüber dem Pferd eingeleitet.

Der Verband geht davon aus, dass die stattgefundenen Gespräche zwischen Bundestrainer, Heimtrainer und Reiter zu einer Sensibilisierung geführt haben und eine harmonischere Vorbereitung des Pferdes auf den kommenden Turnieren gewährleistet ist."
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