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11.08.2015

Keine EM für Steve Guerdat

Nach den positiven Medikationskontrollen dreier Schweizer Pferde hat das FEI-Tribunal am Montag entschieden, die Sperre der betroffenen Pferde nicht wie die ihrer Reiter frühzeitig aufzuheben. Für Olympiasieger Steve Guerdat bedeutet dies das vorzeitige Aus für die EM in Aachen.

Kein EM Start für die Olympiasiger Steve Guerdat und Nino des Buissonnets: Der französisch gezogene Wallach bleibt nach positiver Medikationskontrolle noch bis 19. September gesperrt. © FEI / Kit Houghton
Kein EM Start für die Olympiasiger Steve Guerdat und Nino des Buissonnets: Der französisch gezogene Wallach bleibt nach positiver Medikationskontrolle noch bis 19. September gesperrt.
© FEI / Kit Houghton
Steve Guerdats Pferde Nino de Buissonnets und Nasa sowie der elfjährige Bayernwallach Charivari KG von Nachwuchsreiterin Alessandra Bichsel waren anlässlich zweier Medikationskontrollen in Frankreich positiv auf die verbotenen Substanzen Codein, Oripavin sowie die Controlled-Medication-Substanz Morphin getestet worden. Während die Sperre gegen Guerdat und Bichsel nur wenige Tage später bereits wieder aufgehoben wurde, weil der Verdacht auf eine nicht durch die Reiter verschuldete Kontamination glaubhaft gemacht werden konnte, gibt es für die betroffenen Pferde keine Freigabe. Am Montag wurde in letzter Instanz entschieden, dass Nino de Buissonnets, Nasa und Charivari KG noch bis 19. September vom Turniersport ausgeschlossen bleiben.

Damit ist nun auch endgültig fix, dass Olympiasieger Guerdat nicht bei den Europameisterschaften in Aachen an den Start gehen wird. Der Ausfall ihrer Nummer 1 ist für das Schweizer Team eine bittere Pille. Aachen bietet für die Mannschaft der Eidgenossen die letzte Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele in Rio zu qualifizieren. An Guerdats Stelle wurde Niklaus Rutschi mit Windsor XV nachselektioniert. Er wird zusammen mit Romain Duguet/ Quorida du Treho, Paul Estermann/Castlefield Eclipse, Martin Fuchs/Clooney III und Janika Sprunger/Bonne Chance CW das Team für die Schweiz bilden. Welche vier Paare tatsächlich in der Soers an den Start gehen werden, entscheidet sich am Dienstag in einer Woche nach dem Training. Die erste Wertungsprüfung folgt am Mittwoch.
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