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09.10.2011

Koschel verkauft Donnperignon

Wie der deutsche Dressurreiter Christoph Koschel auf seiner Homepage mitteilte, musste sich der EM-Teilnehmer kürzlich von seinem Spitzenpferd Donnperignon trennen. Finanzielle Beweggründe sollen dafür den Ausschlag gegeben haben.

Christoph Koschel und Donnperignon bei der FEI Europameisterschaft der Dressurreiter in Rotterdam 2011 © Tomas Holcbecher
"Ich hatte mit Donnperignon eine unglaublich tolle Zeit und wünsche Anna Kasprzak nun ebensoviel Freude und Erfolg", so Koschel auf seiner Homepage.
© Tomas Holcbecher
Mit Donnperignon gehörte Koschel zweimal zum deutschen Team, holte Mannschafts-Bronze in Kentucky, wurde Mannschafts-Vizeeuropameister und Deutscher Vizemeister in der Kür 2011. Nun soll der zwölfjährige Dunkelfuchs der dänischen Nachwuchsreiterin Anna Kasprzak den endgültigen Wechsel in den Grand Prix-Sport ermöglichen.

Koschel fiel die Trennung von "Pepe" nicht leicht: „Ich habe Pepe seit seinem vierten Lebensjahr. Seine gesamte Entwicklung vom wilden Youngster bis zum absoluten Weltpferd habe ich ihn mit Unterstützung meines Vaters ausgebildet und begleitet. Dazu ist Donnperignon ein einmaliger Charakter. Er ist vertrauensvoll und vollkommen menschenbezogen mit einem ausgeprägten Leistungswillen und unendlich Spaß an der Arbeit. Das ist eine Mischung, die ihn in meinen Augen zu einem ganz besonderen Pferd macht. Davon abgesehen habe ich ihm so viel zu verdanken. Mit Pepe habe ich es ins Deutsche Team und unter die Top Ten der Welt geschafft. Doch neben meiner sportlichen Perspektive muss ich als junger Familienvater auch meine private Zukunft im Auge haben. Wir betreiben einen Ausbildungs- und Handelsstall und hatten leider keinen große Sponsor im Rücken, der uns ermöglicht, solch ein besonderes Pferd wie Donnperignon zu halten ohne das finanzielle Risiko außer Betracht zu lassen. Deshalb haben wir uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen", schreibt der Deutsche auf seiner Homepage.

Donnperignon ist mittlerweile schon in seiner neue Heimat angekommen. "Pepe war schon bei der Ankunft ganz entspannt und auch heute war er sehr relaxt und zufrieden. Er scheint sich hier wirklich wohl zu fühlen - und das ist das schönste, was ich mir für ihn wünschen konnte", so Koschel, der noch die nächsten Tage in Dänemark bleiben möchte um seinen vierbeinigen Freund die Eingewöhnung zu erleichtern.

Quelle

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