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19.05.2014

Kristina Sprehe mit 90-Prozent-Kür zum Deutschen Meistertitel

Die Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter hatten es in sich. In der finalen Kür schafften gleich fünf Paare den Sprung über die 80-Prozent-Marke - so viele wie nie zuvor. Für Kristina Sprehe und Desperados hielten die Richter aber ein besonders Zuckerl bereit: Sie vergaben für den Kürritt der neuen zweifachen Deutschen Meisterin 90,164 Prozent.

In Abwesenheit von Helen Langehanenberg und Damon Hill kürten sich Kristina Sprehe und Desperados zu den neuen Deutschen Meistern im Spécial und in der Kür. © www.sportpresse-reker.de
In Abwesenheit von Helen Langehanenberg und Damon Hill kürten sich Kristina Sprehe und Desperados zu den neuen Deutschen Meistern im Spécial und in der Kür.
© www.sportpresse-reker.de
Überhaupt war das Richtergremium an diesem Wochenende in Sachen Punktevergabe in Geberlaune. Bereits beim Auftaktbewerb am Freitag hielt es für Kristina Sprehe und Desperados prompt eine neue persönliche Bestmarke parat: 84,720 Prozent leuchteten von der Anzeigetafel. Schon da wurde klar, dass in den kommenden Tagen durchaus noch der eine oder andere persönliche Rekord fallen könnte.

Nach den ersten Meisterschaftsentscheidungen im Grand Prix Spécial am Samstag, den Kristina Sprehe (83,784%) vor Ulla Salzgeber mit Herzruf’s Erbe (77,627%) und Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino (77,373%) gewann, gab es schließlich bei der Kür am Sonntag kein Halten mehr: So ritt nicht nur Kristina Sprehe zu einer neuen persönlichen Bestmarke (der alte „Rekord“ von 84,7 Prozent datiert noch auf August 2012 zurück), sondern auch die neue Vizemeisterin Isabell Wert mit Don Johnson (86,625%) korrigierte ihren alten Bestwert um über drei Prozent nach oben. Shootingstar Jessica von Bredow Werndl und Unee holten mit 83,650 Prozent Meisterschaftsbronze und ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord.

Bisher war es in der Geschichte des Dressursports nur drei Pferd-Reiter-Paaren gelungen die magische 90-Prozent-Marke zu überschreiten: Europa- und Weltmeister Edward Gal (NED) mit Totilas, Olympiasiegerin und Europameisterin Charlotte Dujardin (GBR) mit Valegro sowie Weltcupsiegerin und EM-Silbermedaillengewinnerin Helen Langehanenberg (GER) mit Damon Hill. Letztere hatten nach ihren Erfolgen über die Hallensaison hinweg eine Dispens für die Deutschen Meisterschaften in Balve erhalten. Nun gehört mit Kristine Sprehe eine weitere deutsche Reiterin zu diesem erlauchten Kreis. Ob zu Recht oder nicht, wird sich bei den nachfolgenden Turnieren auf internationaler Bühne erst weisen müssen, denn hier werden in der Regel doch nochmal andere Maßstäbe angelegt, als bei einem nationalen Meisterschaftsbwerb. Eins ist jedoch jetzt schon sicher: Die deutsche Equipe geht bei den kommenden Weltreiterspielen in Caen als klarer Goldfavorit ins Rennen.

Daniel Deußer wiederholt Erfolg

Bei den Springreiterin ist der alte der neue Meister: Weltcupsieger Daniel Deußer verteidigte auf dem erst neunjährigen und recht unerfahrenen Baloubet-du.Rouet-Nachkommen First Class seinen Titel aus dem Vorjahr. Den Vize-Titel sicherte sich überraschend Tim Hoster Der 33-Jährige ist seit Anfang 2013 Bereiter im Stall bei Jos Lansink in Belgien und hat von seinem Chef den zehnjährigen Zangersheider Wallach Cash del Mar zur Verfügung gestellt bekommen, der ihn prompt zu einem Spitzenergebnis trug. Multichampion Ludger Beerbaum, der schon neunmal Deutscher Meister war, beendete die Titelkämpfe mit der Bronzemedaille. Auch er setzte mit den neunjährigen Carinou auf ein noch sehr unerfahrenes Pferd, dass er erst seit wenigen Monaten auf internationalem Niveau reitet.

Kristina Sprehe und Desperados - der Siegesritt

War dieser Ritt wirklich 90 Prozent wert? Urteilen Sie selbst!

 
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