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18.01.2016

Kühner in Leipzig knapp an Sieg vorbei

Mit einem starken zweiten Platz holte Max Kühner seine beste Platzierung auf der Partner Pferd in Leipzig. Der Wahl-Österreicher musste sich auf Clooney lediglich dem Deutschen Felix Haßmann geschlagen geben.

So knapp: Um ein Haar hätte Max Kühner auf der Partner Pferd in Leipzig einen Sieg gefeiert! © Tomas Holcbecher
So knapp: Um ein Haar hätte Max Kühner auf der Partner Pferd in Leipzig einen Sieg gefeiert!
© Tomas Holcbecher
Etwas mehr als fünf Zehntel waren es, die Kühner im Wernesgrüner Zeitspringen von einem Sieg trennten. Der gebürtige Bayer war mit dem 13-jährigen KWPN-Wallach Clooney in der Springprüfung über 1,45 m ohne Abwurf geblieben und nach 51,59 Sekunden über die Ziellinie gebraust. Die Zeit hätte beinahe auch für eine gelbe Schleife gereicht, wäre nicht Felix Hassmann (GER) auf dem elfjährigen Schimmel Brazonado mit 51,08 Sekunden noch einen Tick schneller gewesen. So wurde es am Ende ein starker zweiter Platz für Kühner, der mit 6.000 Euro für die Spesenkasse belohnt wurde.

Auch in punkto Nachwuchs scheint der rot-weiß-rote EM-Starter gut beritten zu sein, wie eine weitere Platzierung im Finalspringen des Jungpferde-Cups auf der Partner Pferd zeigte. Hier brachte Kühner seinen achtjährigen Youngster Vittorio, ein Hengst von Valentino/Ramiro’s Bube, an den Start. Der Hannoveraner bewältigte die erste Runde des Zwei-Phasen-Springens ohne Fehler, im zweiten Durchlauf musste das Duo dann jedoch einen Abwurf hinnehmen. Dank der schnellen 32,68 Sekunden machte das unterm Strich Platz sechs in diesem stark besetzten Springen. Der Sieg ging an den Deutschen Markus Renzel vor Pius Schwizer (SUI) und Marcus Ehning (GER).

Einen Heimsieg durfte das Leipziger Publikum auch im Weltcupspringen am Sonntag bejubeln. In einem spannenden Stechen sorgte der erst 22-jährige Niklas Krieg für die Überraschung des Tages und sicherte sich bei seiner Weltcuppremiere prompt den ersten Sieg. Damit stachen der junge Deutsche und seine zwölfjährige Holsteiner Stute Carella arrivierte Springreiter wie Denis Lynch (IRL) oder Harrie Smolders (NED) aus, die sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen mussten.

Für Max Kühner lief es bei seinem neunten Weltcup-Antreten in dieser Saison nicht nach Wunsch. Im Sattel seines erst neunjährigen Schimmelhengstes Chardonnay sammelte der aktuell Zwölfte der Weltcupwertung neun Strafpunkte im Umlauf. Dennoch bleibt die Hoffnung auf einen Start im Weltcupfinale weiterhin intakt. Mit der einen oder anderen guten Platzierung auf den kommenden Turnieren in Zürich (29.-31.1.) und Bordeaux (5.-7.2.) könnte Kühner seine erste Final-Teilnahme für Rot-Weiß-Rot endgültig unter Dach und Fach bringen.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
 
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