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23.01.2017

Kühner punktet in Leipzig

Nach seiner Premiere im Vorjahr will Max Kühner auch heuer wieder zum Weltcupfinale der Springreiter. Ein wichtiger Schritt dorthin ist dem Wahl-Tiroler bei der Partner Pferd im Leipzig gelungen.

Max Kühner und Chardonnay blieben in der Weltcupetappe von Leipzig zweimal fehlerfrei und holtne Platz neun. © Tomas Holcbecher
Max Kühner und Chardonnay blieben in der Weltcupetappe von Leipzig zweimal fehlerfrei und holtne Platz neun.
© Tomas Holcbecher
Im Sattel seines wieder erstarkten Schimmelhengstes Chardonnay brachte Kühner im Weltcupspringen am Sonntag zwei fehlerfreie Runden ins Ziel. Eine starke Leistung für das Duo, die ihm mit Rang neun eine Topplatzierung im Weltklassefeld einbrachte. Für die absolute Spitze wollte es trotzdem nicht reichen. Denn neben Kühner und Chardonnay gelang noch acht weiteren Pferd-Reiter-Paaren die Doppelnull.

Im Hundertstelkrimi um den Sieg hatte schließlich der Belgier Gregory Wathelet das entscheidende Quäntchen Glück auf seiner Seite. Seine elfjährige Westfalenstute Coree, wie Kühners Chardonnay ein Cornet Obolensky Spross, querte nach 41,77 Sekunden die Lichtschranke. Das bedeutete den Sieg, 40.000 Euro Preisgeld und satte 20 Punkte für die Weltcupwertung. 17 Hundertstelsekunden langsamer war Kevin Staut auf Reveur de Hurtebise HDC. Doch der zweite Platz reichte dem Franzosen, um seine Weltcupführung weiter auszubauen. Nach zehn von insgesamt 13 Etappen liegt Staut bereits mit 18 Punkten in Front und hat damit sein Ticket für das Weltcupfinale in Omaha (USA) Ende März bereits sicher in der Tasche.

Auch für Max Kühner ist Omaha heuer das große Saisonziel. Allerdings wird der Weg dorthin noch ein hartes Stück Arbeit. Denn nur die besten 18 der West-Europa-Liga sind im Weltfinale startberechtigt. Mit den acht Wertungspunkten aus Leipzig rückt Kühner von Rang 50 auf Platz 39 vor – aktuell 13 Punkte hinter Platz 18. In den verbleibenden drei Etappen in Zürich (SUI), Bordeaux (FRA) und Göteborg (SWE) muss Kühner damit ordentlich punkten, will er erneut ins Weltfinale einziehen. Und das ist angesichts der momentanen Leistungsdichte im Springsport alles andere als ein Spaziergang.

„Wir haben dieses Jahr so viele Nullrunden in den Grundumläufen und damit sehr viele Teilnehmer in den Stechen. Das Niveau im Weltcup wird einfach immer besser und in dieser Saison häuft sich augenscheinlich der Zufall, dass sich im Nachhinein einige Parcours als etwas zu leicht herausstellen“, meinte Kühner im Gespräch mit dem OEPS.

Wie treffend diese Analyse ist, bestätigte einmal mehr die Etappe in Leipzig. Nicht weniger als 16 und damit knapp die Hälfte des 40 Starter starken Teilnehmerfeldes erreichten das Stechen des Weltcupspringens. Der Kampf um die Startplätze für das Finale wird damit vermutlich härter denn je.

Top-Platzierungen in den Rahmenbewerben

Einen Sieg feierte Max Kühner am Samstag. In der Barrierenspringprüfung blieb sein 17-jähriger Holsteiner Coeur de Lion ohne Abwurf – ebenso wie Luca Monetas (ITA) Neptune Brecourt. Am Ende verzichtete man auf eine weiter Erhöhung der Sprünge und teilte sich Platz eins und das damit verbundene Preisgeld.

Unmittelbar zuvor war Kühner mit Clooney auf Rang vier in der Speed and handiness competition über 1,45 m gesprungen.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
 
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