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19.04.2011

Kuriose Wahl

Schifahren wird in den USA immer beliebter. Das beweist die Wahl zur Sportlerin des Jahres, die Lindsey Vonn für sich entscheiden konnte. Ihre stärkste Konkurrentin dabei: Zenyatta.

Zenyatta © Jinamae
Zenyatta und ihr Jockey Mike Smith waren ein unschlagbares Team.
© Jinamae
Sie ist erst sechs Jahre alt und hat den Höhepunkt ihrer Karriere bereits hinter sich. Frei nach dem Motto, dass man aufhören soll wenn es am schönsten ist – immerhin kann die langbeinige Schönheit eine Bilanz von 19 Siegen in 20 Rennen vorweisen –, wurde vor einigen Monaten ihr Rückzug aus dem Spitzensport bekanntgegeben. Und auch bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press hatte Zenyatta noch einmal und trotz ihres Ruhestandes die Chance richtig abzuräumen. Doch den ganz großen Triumph verhinderte Skiass Lindsey Vonn, die ihr mit 77 Stimmen den ersten Rang vor der Nase wegschnappte.

Was daran so kurios ist? Nun, Zenyatta ist kein Mensch, sondern ein Pferd! Die dunkelbraune Stute ist einer der größten Stars des amerikanischen Pferdesports. Sie wird von ihren Fans geliebt und verehrt, wie ein menschlicher Sportler. Bereits im vergangenen Jahr musste sich Zenyatta, die von ihrem Besitzer Jerry Moss als Jährling für 60.000 Dollar erworben wurde und in ihrer Karriere über sieben Millionen Dollar Preisgeld erlief, mit Platz zwei begnügen. Damals scheiterte sie an Tennisstar Serena Williams.

Die Wunderstute wird sich über den neuerlichen zweiten Rang wahrscheinlich wenig grämen. Derzeit richten sich alle Bemühungen auf die Produktion eines hoffnungsvollen Galoppernachwuchses. Im Gestüt von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum in Kentucky soll sie von Spitzenhengst Bernardini gedeckt werden.
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