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21.05.2018

Lamprechtshausen: Junge Reiter gewinnen Nationenpreis

Viel besser hätte der Auftakt beim Heim-CSIO in Lamprechtshausen für Neo-Nachwuchs-Chef Kurt Gravemeier nicht laufen können: Bei den Junior Specials in Lamprechtshausen setzten sich die rot-weiß-roten U21-Reiter im Nationenpreis sensationell gegen die Konkurrenz durch.

Lisa Räuber und Cyrrus blieben in Runde zwei des YR-Nationenpreises fehlerfei. © Fotoagentur Dill
Lisa Räuber und Cyrrus blieben in Runde zwei des YR-Nationenpreises fehlerfei.
© Fotoagentur Dill
"Das war Gänsehautstimmung, einfach schön!", freute sich Österreichs Nachwuchs-Chef Kurt Gravemeier im ClipMyHorse.tv-Interview mit der Siegerschleife über der von Stolz geschwellten Brust. "Die Mädels sind alle sehr gut geritten. Alle haben gekämpft und einen guten Job gemacht. Auch die, die neu ins Team gekommen sind. Wir haben gewonnen und das ist etwas ganz Besonderes."

Gravemeier setzte beim Heim-CSIO auf ein reines Mädels-Quartett: Johanna Sixt mit Fini, Lisa Räuber mit Cyrrus sowie die beiden U21-Teamdebütantinnen Denise Ruth mit Stand Up, sowie Anna Markel mit Cascaro. Nach Runde eins lag das rot-weiß-rote Team mit insgesamt 13 Fehlerpunkten bereits auf dem guten dritten Rang - etwas mehr als einen Abwurf hinter den Teams aus Ungarn und Italien, die jeweils acht Punkte stehen hatten.

Im zweiten Umlauf drehten die heimischen Reiterinnen den Spieß dann um. Lisa Räuber sorgte mit ihrem elfjährigen Holsteiner Cyrrus für die erhoffte fehlerfreie Runde. Anna Markel und ihr 15-jähriger Holsteiner Cascaro waren ebenfalls ganz knapp dran am Idealergebnis - nur ein Zeitfehlerpuntkt verhinderte die glatte Null. Die lag auch für Johanna Sixt in greifbarer Nähe. Am Ende kam die langjährige Nachwuchs-Nationenpreisreiterin Sattel von Peter Heschls ÖWB-Stute Fini wie schon in Runde eins mit vier Fehlerpunkten ins Ziel. Denise Ruth und Stand Up lieferten mit acht Fehlerpunkten dann auch noch ein beachtliches (Streich-)Ergebnis. Machte in Summe zusätzliche fünf Strafpunkte für das Endergebnis, das sich auf 18 summierte. Damit war den Rot-weiß-roten der Sieg sicher, denn die Jungen Reiter aus Ungarn schrieben zwölf Fehlerpunkte an, die Italiener 15.
Anna Markel und Cascaro © Fotoagentur Dill
Anna Markel und Cascaro
© Fotoagentur Dill
Im Nationenpreis der Junioren gingen elf Equipen an den Start. Jessica Vonach mit Emely, Chiara-Fiorina Moser mit Contero, Marie Christine Sebesta mit JP's Winzerin und Dominik Juffinger mit Captain Jack Sparrow gelang mit 16 Fehlerpunkten und dem fünften Zwischenrang der Sprung in die zweite Runde der besten Sechs.

Dort konnte sich die österreichischen U18-ReiterInnen dann noch einmal steigern. Marie Christine Sebesta gelang sogar eine fehlerfreie Runde und Gravemeiers Quartett verbesserte sich um einen Rang auf Platz vier im Endklassement.

"Es war nicht so einfach in die zweite Runde zu kommen", analysierte Gravemeier. "Der Parcours war sehr anspruchsvoll, das war wirklich klasse und hilft uns weiter. Wir müssen einfach mehr Leistung bringen, konstanter werden, die Pferde und Reiter müssen mehr Routine bekommen."

Der Sieg bei den Junioren ging an Großbritannien (14 Fehlerpunkte), vor Italien (20) und Polen (24).

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

OEPS/ps
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