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26.11.2012

Lars Nieberg holt Großen Preis von Wr. Neustadt

Die dritte und letzte Woche der Wiener Neustädter CSI-Herbsttour endete mit einem Favoritensieg. In überzeugenden Manier sprang der Deutsche Lars Nieberg auf Platz eins des mit 23.000 Euro dotierten Grand Prix vor dem Oberösterreicher Matthias Raisch.

Lars Nieberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte im letzten Wiener Neustädter Grand Prix des Jahres. (Archivbild) © Remco Veurink/FEI
Lars Nieberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte im letzten Wiener Neustädter Grand Prix des Jahres. (Archivbild)
© Remco Veurink/FEI
Am Sonntagabend machte der Grand Prix von Wiener Neustadt den Abschluss eines erfolgreichen Turnierjahres für das Veranstalterteam rund um Organisator Michael Steinbrecher. Insgesamt neun Paare qualifizierten sich mit fehlerfreien Runden für das Stechen der internationalen Zwei-Sterne-Springprüfung über 1,45 Meter, das jede Menge Spannung versprach. Nachdem Monika Stangelova (SVK), Davide Kainich (ITA) und leider auch der Steirer Markus Stock nicht ohne Abwurf blieben, war es der Slowene Robert Bombek, der mit seiner Holsteinerstute Colmina als erster  fehlerfrei das Ziel erreichte. Doch die Führung hielt nicht lange, seine Zeit von 46,69 Sekunden erwies sich bereits beim nächsten Starter als leicht schlagbar. Der deutsche Routinier Lars Nieberg (GER) legte seine Runde mit der neunjährigen Westfalen-Stute Leonie W sehr kontrolliert an. Das Paar ging beim Tempo nicht auf volles Risiko, machte in den eng angelegten Wendungen jedoch wertvolle Sekunden gut, sodass das Duo schließlich nach 38,65 Sekunden fehlerfrei über die Ziellinie kam und sich an die Spitze des Feldes setzte.

Eng wurde es noch mal, als Gianni Govoni mit der neunjährigen holländischen Stute W Delta Mossel Jantje in den Parcours ging, ein Abwurf kostete den Italiener aber den möglichen Sieg (4/36,58) und brachte ihm dem fünften Platz hinter Markus Stock (4/36,21) und vor Gerfried Puck (4/38,94) ein.

Über Platz zwei hinter Nieberg und 4.600 Euro Preisgeld durfte sich Matthias Raisch freuen. Der Oberösterreicher hatte seine Stute Zypria, die er erst am Ende der heurigen Saison übernommen hatte, über das gesamte Turnierwochenende optimal vorbereitet und lieferte nach einem makellosen Grundumlauf auch im Stechen einen Null-Fehler-Ritt ab (0/43,22). Rang drei ging mit Robert Bombeck (SLO) an die dritte fehlerfreien Runde (0/46,69) im Stechparcours.

Alle Ergebnisse aus Wiener Neustadt finden Sie hier.
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