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19.08.2016

Le Mans: Österreichische Voltigierer trotz Rückschlägen weiter auf Medaillenkurs

Nach Tag zwei der Voltigierchampionate in La Mans haben Österreichs Athleten gleich mehrere Medaillen in Griffweite. Und manche davon funkeln golden - auch wenn der Tag insbesondere für die Junioren durchwachsen verlief.

Jasmin Lindner ist mit einem Sieg perfekt in die Einzekokurrenz der Damen gestartet. © im|press|ions
Jasmin Lindner ist mit einem Sieg perfekt in die Einzekokurrenz der Damen gestartet.
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Am Donnerstag griffen erstmals die Senioren ins Geschehen ein. Für die U18-Voltigierer geht es in Le Mans um die Weltmeistertitel. Beste Aussichten auf WM-Gold aus österreichischer Sicht hat bislang Jasmin Lindner. Die amtierende Welt- und Europameisterin im Pas-de-Deux startet jetzt auch ohne ihren Erfolgspartner Lukas Wacha voll durch. Denn in der Damenkonkurrenz liegt die Tirolerin, die von Klaus Haidacher auf Dr. Doolittle vorgestellt wird, derzeit nach einer fantastischen Pflicht mit 8,220 Punkten die Führung. Dahinter rangieren die Deutsche Janika Derks mit 8,114 Punkten und Italiens Meistervoltigiererin Anna Cavallaro mit 8,071 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. Ebenfalls gut ins Turnier sind Katharina Luschin (7,936) und die einstige Doppel-Junioren-Europameisterin Daniela Fritz (7,863) gestartet. Sie belegen nach der Pflicht die Plätze sechs und sieben.

Ein weiterer ehemaliger Doppel-Europameister der Junioren ist derzeit Österreichs Bester in der Herren-Einzelkonkurrenz. Auf Royal Salut, longiert von Manuela Barosch, turnte sich Ramin Simon Rahimi auf Rang sechs nach der Pflicht (7,866). Aachen-Sieger Stefan Csandl rangiert nach Runde eins mit 7,557 Punkten auf Platz 11, Dominik Eder (7,122) ist aktuell 17. In Front liegt der amtierende Europameister Jannis Drewell (GER) mit 8,152 Punkten, dicht gefolgt von seinem Landsmann und Vizeeuropameister Thomas Brüsewitz (8,147) und dem Franzosen Vincet Haennel (8,112).

Das bereits seit Jahren traditionelle Gruppenduell der Erzrivalen Österreich und Deutschland erfährt in Le Mans eine Fortsetzung. Runde eins wurde zugunsten der deutschen Voltigierer der VV Ingelsberg entschieden, die sich mit 7,331 Punkten bereits einen beachtlichen Vorsprung herausarbeiten konnten. Die Wildegg-Voltigierer liegen mit 7,412 vor Team Schweiz mit 7,372 Punkten auf de,m vorläufig zweiten Platz.
Gibt bislang ein hervorragendes EM-Debüt: der erst 14-jährige Philip Clement aus Niederösterreich © im|press|ions
Gibt bislang ein hervorragendes EM-Debüt: der erst 14-jährige Philip Clement aus Niederösterreich
© im|press|ions

Rückschläge für Österreichs Junioren

Nach dem hervorragenden EM-Auftakt unserer Junioren Le Mans, brachte Tag zwei eine leichte Euphoriebremse. Für die zweite Runde der besten 15 sind dennoch beinahe alle österreichischen Talente qualifiziert.

Bei den Junior-Herren hatte der junge Niederösterreicher Philipp Clement am Mittwoch mit einer hervorragenden Pflicht überrascht, die ihn zwischenzeitliche Führung in dieser Kategorie übernehmen ließ. In der nachfolgenden Kür musste der 14-jährige Championatsdebütant dann doch Federn lassen - wie übrigens auch die Zweit- und Drittplatzierten des Vortages. Doch noch ist nichts verloren, denn nach seinem zehnten Platz mit 6,996 Punkten in der Kür rangiert Clement weiterhin auf aussichtsreicher Position: Rang drei mit gesamt 7,235 Punkten hinter dem Franzosen Ludo Campion (7,393) und dem Deutschen Konstantin Näser (7,319).

Ein Sprung nach vorne gelang indes sowohl Florian Grill als auch Georg Gabl. Sie konnten sich mit ansprechenden Leistungen vorläufig auf den Plätzen fünf (7,083) und sechs (6,943) einreihen und haben damit die Qualifikation für die zweite und entscheidende Runde locker geschafft.

Unschlagbar präsentieren sich weiterhin die Deutschen bei den Juniorinnen. Hier liegen weiterhin Mara Xander (8,013), Franziska Peitzmeier (7,988) und Hannah Steverding (7,760) in unveränderter Reihenfolge in Front. Österreichs Medaillenhoffnung Nicole Brabec fiel nach der Kür von Rang vier auf fünf zurück (7,463), Marie Dopplinger liegt weiterhin auf Platz sechs (7,292).

Auch der Nachwuchs des Club 43 musste am zweiten Bewerbstag einen Rückschlag einstecken. Die Niederösterreicher konnten die in der Pflicht gezeigte Leistung nicht halten und rutschten in der Zwischenwertung auf Platz drei (6,976) zurück. In Führung liegt weiterhin Team Deutschland (7,331) dicht gefolgt von den Nachwuchsvoltigierern aus der Schweiz (7,322), die ihr Können in der Kür voll zur Geltung brachten und die beste Leistung des Tages ablieferten.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
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