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18.08.2016

Le Mans: Österreichischer Voltigier-Nachwuchs greift nach Gold

Im französischen Le Mans trifft sich dieser Tage die Voltigier-Elite zum Welt- bzw. Europachampionat der Senioren und Junioren. Den Anfang machte der Nachwuchs am Mittwoch, und der lieferte aus österreichischer Sicht eine wirklich sensationelle Leistung ab.

Die Voltigiererinnen vom Club 43 liegen nach Runde eins auf Goldkurs. © im|press|ions
Die Voltigiererinnen vom Club 43 liegen nach Runde eins auf Goldkurs.
© im|press|ions
Besonders stark präsentierte sich Philip Clement bei den Junior-Herren. Für den 14-jährigen Voltigierer der VG PSZ Kaltenleutgeben ist es das erste große Championat seiner Karriere. Und der Auftakt hätte gar nicht besser laufen können. Denn mit 7,147 Punkten beendete Clement die erste hervorragend geturnte Pflicht auf Dacia longiert von Miriam Hilbert souverän vor dem Ungarn Akos Kiraly (7,147) und dem Deutschen Gregor Klehe (7,109). Florian Grill (Copperfield/Maria Lehrmann) von der VG Wildegg liegt nach Runde eins auf Rang sechs (6,910), der Tiroler Georg Gabl rangiert aktuell mit (Raffaelo Nero/Cornelia Suitner) an neunter Position.

Ein hervorragender Auftakt gelang auch dem rot-weiß-roten Junioren-Team im Gruppenbewerb. In der ersten Pflicht musste sich die Auswahl des Clubs 43 auf Darwin an der Longe von Karin Asmera lediglich den deutschen Mitgliedern des VFZ Mainz-Ebersheim auf Celebration an der Longe von Alexandra Dietrich geschlagen geben - denkbar knapp mit 0,002 Punkten Differenz. Dabei hatten die Niederösterreicher im Rund des Reitsportzentrums von Le Mans technisch die beste Leistung abliefert. Die niedrigere Pferdenote brachte Team Österreich mit 6,843 Punkten vorläufig den zweiten Platz im Klassement hinter Deutschland (6,845). Die im Vorfeld hoch eingeschätzten Schweizer Junioren liegen mit bereits deutlichem Abstand auf Rang drei (6,626).

Anders als in den Vorjahren scheint bei den Junior-Damen die Dominanz der Österreicherinnen vorerst gebrochen. Chancen auf eine Medaille hat Rot-Weiß-Rot trotzdem noch, denn Nicole Brabec liegt nach der ersten Runde in Lauerstellung. Auf De Fanou, der von Manuela Barosch longiert wurde, zeigte die Club 43-Voltigiererin eine gelungene Pflicht, für die es von der internationalen Jury 7,352 Punkte gab. Die bedeuten im vorläufigen Zwischenranking Platz vier. Kein Vorbeikommen gab es zumindest vorläufig an den deutschen Voltigiererinnen. Die Auswahl von Bundestrainerin Ulla Ramge feierte einen Dreifacherfolg, der von Mara Xander (7,837) angeführt wurde. Dahinter platzierten Franziska Peitzmeier (7,710) und Hannah Steverding (7,440) an zweiter und dritter Position.

Heute, Donnerstag greifen erstmals die Senioren ins Geschen ein, für die Junioren steht bereits die zweite Runde auf dem Programm.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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