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11.05.2015

Linz: Mexikaner gewinnt Großen Preis, Willi Fischer siegreich im EY-Cup

In Linz beginnt’s, heißt es so schön. Für Santiago Lambre beweist diese Redewendung ihre Gültigkeit, denn der in Belgien lebende Mexikaner feierte in Linz-Ebelsberg am Sonntag den ersten Vier-Sterne-Grand-Prix-Sieg seiner Karriere. Für die Österreicher wollte es hingegen erneut nicht recht laufen.

Der Überraschungssieger aus Mexiko: Santiago Lambre und Johnny Boy gelang im Großen Preis des CSIO in Linz-Ebelsberg ein absoluter Traumlauf. © Tomas Holcbecher
Der Überraschungssieger aus Mexiko: Santiago Lambre und Johnny Boy gelang im Großen Preis des CSIO in Linz-Ebelsberg ein absoluter Traumlauf.
© Tomas Holcbecher
Im Stechen, für das sich zehn Pferd-Reiterpaare qualifiziert hatten, gelang Lambre auf seinem zehnjährigen niederländisch gezogenen Wallach Johnny Boy ein absoluter Traumlauf. Null Fehler in 46,90 Sekunden bedeutete den Sieg in diesem 1,60 m hohen Springen und damit 20.460 Euro Preisgeld. „Ich bin das erste Mal in Linz beim CSIO, dass ich heute gewonnen habe ist fantastisch. Ich war schnell im Stechen, ich habe alles versucht und enge Wendungen genommen und es hat funktioniert“ sagte der im Longines Ranking auf Platz 121 rangierende Lambre und versprach: „Ich werde sicher wieder hier herkommen.“

Gut unterwegs waren auch Denis Nielsen (GER) und Cashmoaker, als viertes Starterpaar hatte das Duo mit einem fehlerfreien Ritt in der Zeit von 47,44 Sekunden die Latte bereits hoch gelegt. Am Ende wurde es Platz zwei für den deutschen Perspektivegruppe-Reiter und seinen erst neunjährigen Hengst vor Cassio Rivetti (UKR), der auf Forlap in 48,47 Sekunden ebenfalls fehlerfrei blieb.

Die österreichischen Reiter mussten sich nach dem verpatzten Nationenpreisspringen auch im Großen Preis weit unter ihrem Wert geschlagen geben. Hatte es im Gold-Tour-Springen am Samstag mit den Plätzen vier und fünf für Markus Saurugg (Texas) und Gerfried Puck (Bionda) noch hervorragend geklappt, schaffte es am Sonntag keines der heimischen Duos die die Platzierungen. Max Kühner auf Cornet Kalua belegten mit neun Strafpunkten im Umlauf als bestes heimisches Paar Rang 23, Josef Schwarz jun. (Pokerface) und Gerfried Puck (Harley's Hero) gaben auf. Neo-Teamchef und Linz-Seriensieger Hugo Simon verzichtete aufgrund einer starken Erkältung auf einen Start.
 

Willi Fischer löst Ticket für Salzburg

Im European Youngster Cup stand nach Stefanie Bistan am Samstag auch am Sonntag ein heimisches Talent ganz oben auf dem Podest. Mit Willi Fischer (OÖ) und Sabrina Pollhammer (B) waren nur zwei ReiterInnen fehlerfrei durch den Grundumlauf des 1,45 m-Parcours gekommen, in der Entscheidungsrunde behielten lediglich Willig Fischer und sein zwölfjähriger Schimmelwallach Colmar von Cassini II eine weiße Weste. Das bedeutete nicht nur den verdienten den Sieg in dieser Prüfung sondern gleichzeitig auch das Ticket für das große EY-Cup-Finale bei den Amadeus Horse Indoors im Dezember. Sabrina Pollhammer (B) und Bal Pare mussten sich mit einem Abwurf an den Hindernissen trotz bessserer Zeit geschlagen geben. Rang drei ging an Maximilian Schmid (GER) und Cepetto mit dem schnellsten Vier-Fehler-Ritt im Umlauf.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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