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06.05.2016

Linz: Polen siegt im Nationenpreis, Österreich auf Platz sechs

Nach dem enttäuschend frühen Ausscheiden im Vorjahr hatte sich das heimische Nationenpreisteam für die Etappe in Linz einiges vorgenommen. Doch ganz einfach war es auch diesmal nicht. Am Ende gab’s Platz sechs für das rot-weiß-rote Quartett.

Gelungenes Debüt: Christian Rhomberg und Saphir de Lacs trugen mit zwei starken Ritten maßgeblich zu Österreichs sechsten Platz im Nationenpreis von Linz bei. © Sibil Slejko
Gelungenes Debüt: Christian Rhomberg und Saphir de Lacs trugen mit zwei starken Ritten maßgeblich zu Österreichs sechsten Platz im Nationenpreis von Linz bei.
© Sibil Slejko
Bereits in Runde eins durchlebte die heimische Auswahl Höhen und Tiefen. Startreiter Gerfried Puck und seine zehnjährige holländisch gezogene Stute Bionda kamen mit zwei Abwürfen und acht Fehlerpunkten aus dem Parcours. Danach feierte Nationenpreis-Debütant Christian Rhomberg (V) im Sattel seines Saphyr des Lacs einen gelungenen Einstand. Mit nur einem Abwurf erhöhte er das Punktekonto der Österreicher auf zwischenzeitlich zwölf Fehlerpunkte.

Eine bittere Enttäuschung gab’s im Anschluss für Astrid Kneifel. Nach einer makellosen Runde zog ihr Royal des Bissons am siebenten Sprung plötzlich die Notbremse. Auch ein neuerliches Anreiten konnte den elfjährigen Franzosen nicht von der Notwendigkeit überzeugen, den Oxer doch noch zu nehmen. Nach ihrem Ausschluss hing alles an Schlussreiter Max Kühner. Und der Weltcup-Finalteilnehmer bewies, dass er derzeit zu Recht Österreichs Nummer eins ist. Im Sattel seines Super-Schimmels Chardonnay zauberte der gebürtige Bayer einen fehlerfreien Ritt in den Parcours, der die heimische Equipe wieder einige Plätze nach oben kletterten ließ. Am Ende des ersten Umlaufs hieß es damit: zwölf Fehlerpunkte und Rang fünf im Zwischenranking.

In Runde zwei setzte sich Wechselbad der Gefühle weiter fort. Während Gerfried Puck und Bionda das heimische Punktekonto um 17 Strafpunkte erhöhten, zeigte Christian Rhomberg mit seinem zehnjährigen französisch gezogenen Wallach eine starke Runde. Mit nur einem Zeitfehler bestätigte der 25-jährige seine Nominierung in eindrucksvoller Manier.

Für Astrid Kneifel und Royal des Bissons wollte es hingegen auch im zweiten Anlauf nicht laufen. Das Duo kam wie schon Puck und Bionda mit 17 Strafpunkten aus dem 1,60 m-Parcours, die schlechtere Zeit von Kneifel und Royal des Bissons gab den Ausschlag für das Streichergebnis. Schlussreiter Max Kühner brachte im Anschluss einen Vier-Fehler-Ritt über die Ziellinie, der Österreichs sechsten Platz mit gesamt 34 Fehlerpunkten besiegelte.

„Es hätte natürlich besser sein können, aber wir sind zufrieden. Es waren Pferde dabei, die in dieser Saison noch nicht so viel Turniererfahrung haben. Dennoch ist dieses neu geformte Team auf einem guten Weg“, resümierte Equipechef Marcus Wallishauser über das Abschneiden der österreichischen Auswahl.

Knapper Sieg für Polen

Einen Start-Ziel-Sieg feierte das polnische Team, das den ersten Umlauf mit nur einem Fehlerpunkt auf dem Konto beendete. In Runde zwei machten es die Polen allerdings noch einmal spannend, denn keiner der Reiter blieb ohne Abwurf, währen die zuvor drittplatzierten Ukrainer ihr gutes Ergebnis von acht Fehlerpunkten wiederholten. Am Ende war es ein einziger Fehlerpunkt Unterschied, der den Polen (15) den Sieg im Nationenpreis von Linz vor den Ukrainern (16) bescherte. Rang drei ging an das Team aus Norwegen (20).

Die Ergebnisse im Detail gibt's hier.

ps
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