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23.10.2011

Lipizzaner für Chile

Für vier Hengste und vier tragende Stuten aus Piber beginnt in der kommenden Woche eine lange Reise. Die kleine Herde soll im südamerikanischen Chile eine neue Heimat finden.

Piber Lipizzanerstute mit Fohlen © Spanische Hofreitschule-Bundesgestuet Piber
© Spanische Hofreitschule-Bundesgestuet Piber
Wie die Kleine Zeitung in ihrer Onlineausgabe vom 22. Oktober berichtete, folgen die acht Pferde aus Piber drei Stuten, die bereits im Vorjahr an einen chilenischen Pferdeliebhaber aus Osorno im Süden des Landes verkauft worden waren. Sein kulturelles Interesse und seine oftmaligen Aufenthalte in Wien und Salzburg hätten den Pferdemann auf die Idee gebracht die berühmten Schimmel in seiner Heimat zu züchten.

"Wir bleiben in Verbindung und weil die Pferde, wenn es die Behörden genehmigen, nach unserem Ursprungszuchtbuch gezüchtet werden, bekommen sie auch den Piber-Brand. Die Tradition wie zur Zeit der Habsburger soll in Südamerika fortgesetzt werden“, berichtet Gestütsleiter Max Dobretsberger im Interview mit der Kleinen Zeitung. Auch die Ausbildung der Pferde soll ganz nach Piber-Vorbild unter dem Sattel und vor der Kutsche erfolgen.

Im Container nach Chile

Nach einer vierwöchigen Quarantäne und mehreren Untersuchungen geht es für die acht Pferde in der kommenden Woche per Transporter nach Amsterdam und von dort in Spezialcontainern weiter nach Chile. Begleitet werden die edlen Rösser von einem Tierarzt, der ihr Wohlergehen während der langen Reise im Auge behält.

In Piber hofft man nun auf weitere lukrative Folgeprojekte in Südamerika. Verkäufe wie dieser leisten immerhin einen wichtigen Beitrag zum Schritt in die schwarzen Zahlen, der dem Traditionsgestüt auch dank des gesteigerten Besucheraufkommens in diesem Jahr erstmals gelingen könnte.
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