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02.06.2016

Lipizzaner gehen im Burggarten ausreiten

Bislang konnten die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule Ausritte nur während der Sommerpause am Heldenberg in Niederösterreich genießen. Das soll sich jetzt ändern. Denn schon bald werden die berühmten Schimmel im Burggarten ihre Runden ziehen dürfen.

Künftig dürfen die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule täglich von 7 bis 10 Uhr zum Ausreiten in den Burggarten - außer bei Schlechtwetter und an Vorführungstagen. © Spanische Hofreitschule - René van Bakel
Künftig dürfen die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule täglich von 7 bis 10 Uhr zum Ausreiten in den Burggarten - außer bei Schlechtwetter und an Vorführungstagen.
© Spanische Hofreitschule - René van Bakel
Den Bereitern und ihren noblen Hengsten steht die Parkanlage künftig täglich von 7 bis 10 Uhr für Ausritte zur Verfügung. Allerdings nicht exklusiv, denn in dieser Zeit bleibt die Grünfläche weiterhin auch für alle anderen Gäste geöffnet. Dabei ist Gucken natürlich erlaubt, Streicheln und Füttern jedoch strengstens verboten. Aus Gründen des Seuchenschutzes, wie Geschäftsführer Erwin Klissenbauer bei einem Meidentermin am Donnerstag betonte. „Man weiß nicht, ob die Personen, die die Pferde angreifen, vorher mit anderen Pferden Kontakt hatten.“

Die Initiative soll für mehr Abwechslung im Alltag der Schulhengste sorgen und einen positiven Einfluss auf ihre Gesundheit nehmen. Entsprechend ist in der Grünanlage Entspannung angesagt und nicht etwa Arbeit, wie Hofreitschul-Generaldirektorin Elisabeth Gürtler ausführt. „Sie werden hier nur spazieren gehen, sich strecken können, die Bäume anschauen, die Vögel anschauen, die Fußgänger besichtigen, damit sie weniger Angst vor Dingen haben, die sich bewegen.“ Die morgendlichen Ausritte stehen damit auch in keiner Konkurrenz zur traditionellen Morgenarbeit in der Winterreitschule.

Und damit während der Ausflüge ins Grün mitten in der Stadt auch ja nichts schief gehen kann, werden die Reiter von Hofreitschul-Mitarbeitern in den Burggarten begleitet, die sich zu den Ausgängen stellen „falls ein Pferd auskommt und wieder eingefangen werden muss“, so Klissenbauer. Außerdem werden diese etwaige Hinterlassenschaften der Hengste einsammeln.

Quelle

ps
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