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13.12.2014

MAHI: Julia Kayser triumphiert im Wettstreit der Damen

Knapper geht’s nicht: Im Kräftemessen der Amazonen hatte Julia Kayser das Glück auf ihrer Seite. Die gebürtige Tirolerin blieb in der Ladies-Tour mit ihrem Cayetano eine Hundertstelsekunde unter der Zeit der Schweizerin Simone Wettstein und holte damit den ersten österreichischen Vier-Sterne-Sieg der diesjährigen Horse Indoors.

Die beste unter den Amazonen: Julia Kayser holte auf Sterrehof"s Cayetano den ersten Vier-Sterne-Sieg bei den diesjährigen Mevisto Amadeus Horse Indoors! © Tomas Holcbecher
Die beste unter den Amazonen: Julia Kayser holte auf Sterrehof"s Cayetano den ersten Vier-Sterne-Sieg bei den diesjährigen Mevisto Amadeus Horse Indoors!
© Tomas Holcbecher
Insgesamt 15 ReiterInnen nahmen de 1,50m-Parcours in Angriff, nur vier von Ihnen kamen mit sauberer Weste im Ziel an. Neben der siegreichen Julia Kayser und der nur knapp gescheiterten Simone Wettstein waren dies die drittplatzierte Ina von Bormann aus Deutschland, und Zuzana Zelinkova aus Tschechien. Ganz knapp dran am Nuller waren auch Monika Niederländer auf ihrem Cornet-Obolensky-Sohn Cornet (1 FP) und Lea Florentina Kohl auf ihrem elfjährigen Wallach Commander von Cassini I (2 FP), leider machte beiden rot-weiß-roten Amazonen die Zeit einen Strich durch die Rechnung. Ein Platz in der Liste der Platzierten war mit Rang 5 bzw. 6 dennoch locker drin.

Hugo Simon erneut top

Im Pendantbewerb der Herren ging David Will als Sieger vom Platz. Im Sattel seiner neunjährigen französisch gezogenen Stute High Voltage lieferte der Deutsche mit 65,39 Sekunden die überragende Bestzeit. Gut vier Sekunden länger brauchte da schon der zweitplatzierte Niederländer Gert-Jan Bruggink auf Primeval What Exclusive für den Parcours (0/69,25), und der Drittplatzierte Yuri Mansur Guerios (BRA) hatte mit Skjerabergs Larkin bereits über fünf Sekunden Rückstand auf den schnellen Sieger (0/70,50).

Den Fuß so gut wie auf dem Stockerl hatte einmal mehr Hugo Simon. Im Sattel seines neunjährigen Holsteiner Wallachs Freddy verpasste der Routinier den Bronzeplatz gerademal um 22 Hundertstel und schloss erneut als bester Österreicher auf Rang 4. Das gute Ergebnis aus heimischer Sicht komplettierten Gerfried Puck (St) auf Hautaine de Muze (0/72,20), Dieter Köfler (K) auf Golden Gun (0/72,63) und Franz Steinwandtner (B) auf Cantara (3/85,37) mit den Rängen 6, 7 und 10.
Weiter unheimlich gut in Fahrt: Hugo Simon und Freddy © Tomas Holcbecher
Weiter unheimlich gut in Fahrt: Hugo Simon und Freddy
© Tomas Holcbecher

Wieder ein australischer Sieg im Glock-Championat

Im Hauptspringen des Tages, dem mit 60.000 dotierten Gaston Glock’s Championat schaffte es keiner der heimischen Parcours-Spezialisten in die Liste der Platzierten. Am dichtesten dran war Altmeister Thomas Frühmann auf seinem Evergreen The Sixth Sense. Mit einem ärgerlichen Abwurf gleich am ersten Hindernis des Grundumlaufs und der guten Zeit von 66,69 Sekunden verpasste das routinierte Duo den noch platzierten 12. Rang um 51 Hunderstelsekunden und schloss auf Platz 13 erneut als bestes österreichisches Paar.
Beste Österreicher im Gaston Glock"s Championat: Thomas Frühmann und The Sixth Sense © Tomas Holcbecher
Beste Österreicher im Gaston Glock"s Championat: Thomas Frühmann und The Sixth Sense
© Tomas Holcbecher
Wie schwer der Grundumlauf war, zeigt die Tatsache, dass nur fünf der 41 angetretenen Pferd-Reiter-Paare fehlerfrei durch Runde eins kam, drei von ihnen behielten ihre weiße Weste auch im anschließenden Stechen. Der mit 15.000 Euro dotierte Sieg ging schließlich nach Australien. Freitag-Siegerin Amy Graham und ihr 13-jähriger Holsteiner Hengst Bella Baloubet, ein Sohn des großen Springvererbers Baloubet du Rouet, lieferten mit 37,85 Sekunden eine super Zeit, die nicht zu schlagen war. Weder von der Zweitplatzierten Britin Jessica Mendoza auf ihrer Stute Spirit T (0/38,54), noch von Mannschafts-Olympiasieger Marc Houtzager (NED) und dessen erst achtjährigem KWPN-Wallach Baccarat (0/39,55).

Alle Ergebnisse aus Salzburg gibt es hier
Nach Jamie Kermond, dem Sieger im Gaston Glock"s Championats im Magna Racino, ist Amy Graham die zweite Reiterin aus Australien, die eines der Glock-Springen in diesem Jahr für sich entscheiden konnte. © Tomas Holcbecher
Den Springreitern aus Down Under liegen die Glock-Championate. Nach Jamie Kermond, dem Sieger des Gaston Glock’s Championats im Magna Racino, ist Amy Graham die zweite Reiterin aus Australien, die eines der stattlich dotierten Vier-Sterne-Springen in diesem Jahr für sich entscheiden konnte.
© Tomas Holcbecher
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