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22.04.2013

Magna Racino: Bertram Allen holt ersten Spring Tour Grand Prix

Es war eine Lehrstunde, die Bertram Allen seinen 72 Mitstreitern im ersten Grand Prix der Magna Racino Spring Tour 2013 am Sonntag erteilte. Souverän und abgeklärt wie ein alter Hase pilotierte der junge Mann aus Irland seinen Romanov durch den Parcours und sicherte sich mit einer Superzeit überlegen den Sieg.

Sprang den Arrivierten im Pierre Petit Grand Prix auf und davon: das 17-jährige Supertalent aus Irland, Bertram Allen, im Sattel seines KWPN-Wallachs Romanov. © Hervé Bonnaud und Tomas Holcbecher
Sprang den Arrivierten im Pierre Petit Grand Prix auf und davon: das 17-jährige Supertalent aus Irland, Bertram Allen, im Sattel seines KWPN-Wallachs Romanov.
© Hervé Bonnaud und Tomas Holcbecher
Dass er hoch hinaus will, hatte der 17-jährige bereits am Donnerstag mit seinem Sieg im Auftaktbewerb der Diamond Tour klar gemacht. Die Beständigkeit mit der Bertram Allen allerdings in beinahe jedem Bewerb punktete, ist dennoch verblüffend. Auf die beiden Siege in der Diamond Tour und der Tour der fünfjährigen Pferde am Donnerstag, folgte ein weiterer in der zweiten Abteilung der Gold Tour am Freitag. Zusätzlich sammelte Allen noch zweite Plätze in der Diamond Tour am Freitag, am Samstag in der Gold Tour sowie im Finale der fünfjährigen Pferde.

Dieser beeindruckenden Bilanz setzte der Junioren-Team-Europameister mit seinem Sieg im Pierre Petit Grand Prix am Sonntag dann die Krone auf. Der kräfteraubende Grundumlauf bereitete dem Großteil des Starterfeldes vor allem mit seiner dreifachen Oxer-Steil-Steil-Kombination und der 90 Grad Wendung auf einen mächtigen Oxer, gehörige Schwierigkeiten. Nur sieben von 73 angetretenen Paaren blieben ohne Fehler.

Das anschließende Stechen geriet zur Machtdemonstration des Bertram Allen. Zwar kamen neben dem jungen Iren noch drei weitere Reiter ohne Abwurf ins Ziel, doch keiner war auch nur annähernd so schnell, wie das Nachwuchs-Supertalent. Zusammen mit seinem 15 Jahre alten KWPN-Wallach galoppierte er nach nur 43,26 Sekunden über die Ziellinie – eine Zeit, die nicht zu toppen war und Allen einen hübschen Verdienst in der Höhe von 7.755 Euro einbrachte. Auf Platz zwei und drei folgten mit bereits gehörigem Abstand die beiden Deutschen Rüdiger Renner mit Caspar (0/45,63) und Andreas Knippling mit Cassius (0/46,07).

Bester Österreicher in diesem mit 23.500 Euro dotierten Weltranglistenspringen war der Kärntner Gerfried Puck, der mit GLOCK’s Wibo einen ärgerlichen Abwurf im Grundparcours verzeichnen musste.
Unterwegs zum Sieg im Finale der Silver Tour: Gerfried Puck und Glock"s Wibo © Hervé Bonnaud und Tomas Holcbecher
Unterwegs zum Sieg im Finale der Silver Tour: Gerfried Puck und Glock"s Wibo
© Hervé Bonnaud und Tomas Holcbecher

Sieg für Gerfried Puck im Silver-Tour Finale

Deutlich besser lief es für den Team-Alpenspan-Reiter dagegen im A-Finale der Silver Tour über 1,35 m. Mit knapp 190 musste gemäß FEI Reglement die Wertung in jedem Bewerb der Silver Tour geteilt werden – so auch im Finale, das in den Varianten A (1,35 m) und B (1,30 m) ausgetragen wurde. Mit Alonso, der das ganze Wochenende über fehlerfrei geblieben war, kam Puck auch diesmal ohne Abwurf ins Ziel und obendrein auch noch schnell. Null Fehler in 37,85 Sekunden bedeuteten den Sieg für den Kärntner und den achtjährigen KWPN-Wallach aus dem Besitz von Barbara Hraschan. 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es um die Plätze zwei und drei, das schlussendlich die Norwegerin Cecile Hatteland auf Forever von Rocherath (0/38,21) vor der Griechin Ioli Mytilineou mit Rostaar (0/38,23) mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung für sich entschied. Ebenfalls unter die Top Ten ritt der Kärntner Robert Puck auf dem Calato-Sohn GLOCK's Alato, der sich mit Null Fehlern in 38,39 Sekunden auf Rang acht platzierte.

Alle Ergebnisse
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