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29.04.2013

Magna Racino Springtour: Britische Routiniers schlagen zurück

Wenn die Iren im Magna Racino einmal auslassen, springen die benachbarten Briten für sie in die Bresche. Statt den irischen Abräumern Cian O’Connor oder Bertram Allen durften sich deshalb im zweiten Grand Prix der laufenden Magna Racino Spring Tour die beiden britischen Routiniers Steven Whitaker und Geoff Billington über die Plätze eins und zwei freuen.

Oldies but Goldies: Steven Whitaker (GBR) und Locarno auf dem Weg zum Grand-Prix-Sieg im Magna Racino. © Tomas Holcbecher & Hervé Bonnaud
Oldies but Goldies: Steven Whitaker (GBR) und Locarno auf dem Weg zum Grand-Prix-Sieg im Magna Racino.
© Tomas Holcbecher & Hervé Bonnaud
Nachdem in der Vorwoche Jungtalent Bertram Allen mit seinen zarten 17 Jahren den ersten von drei Frühlingstour-Grands-Prix gewonnen hatte, zeigten am gestrigen Sonntag zwei Altmeister ihres Fachs, dass sie die Jugend immer noch gut in Schach halten können. „Das Alter hat doch auch seine Vorzüge – ich bin schon etwas älter, mein Pferd ist etwas älter und heute haben wir es dennoch allen gezeigt. Ganz besonders freut es mich, dass ich meinen alten Freund Geoff geschlagen habe!“ resümierte Steven Whitaker mit einem Augenzwinkern. Neben der persönlichen Genugtuung durfte sich der 56-Jährige auch über knapp 10.000 Euro Preisgeld freuen.

16 Paare hatten es mit einer fehlerfreien Runde ins Stechen geschafft, doch während die favorisierten Iren Cian O’Connor oder Bertram Allen jeweils einen Abwurf zu verzeichnen hatten, blieb Steven Whitaker mit seinem Locarno fehlerfrei – und sorgte in 36,94 Sekunden zugleich für die schnellste aller Stechrunden.

Am nächsten kam ihm sein Landsmann Geoff Billington, der sich – trotz gebrochener Rippen und ärztlich verordneten Reitverbots - mit Uppercut in 39,17 Sekunden Platz zwei sicherte. Einen britischen Dreifachsieg wusste lediglich Otto Steurer im Sattel seines Wirbelwind zu verhindern. Der Deutsche, der in den vergangenen beiden Wochen in der Bronze und Silver Tour schon je zwei zweite und zwei dritte Plätze geholt hatte, war mit seinem elfjährigen Wallach gerade mal um eine Hundertstelsekunde schneller (0/39,89) als Keith Shore und Mystic Hurricane (0/39,90).

Nachdem Lokalmatador Sascha Kainz (NÖ) beim letzten Hindernis im Grundumlauf einen ärgerlichen Abwurf hatte, lag es an Markus Saurugg und Texas die österreichischen Farben in Stechen zu vertreten. Dort verzeichnete das Paar allerdings drei Abwürfe - ihm blieb Platz 16. "Ich bin trotzdem super zufrieden mit Texas. Für sie war es das erste Stechen auf 3-Sterne-Niveau - die Null im Grundparcours war eine tolle Leistung,“ fand Saurugg lobende Worte für seine Holsteiner Stute von Acorado.

Österreichische Siege und Platzierungen

Einen Sieg feierte der Steirer bereits einen Tag zuvor. Im Finale der sechsjährigen Youngsters Ritt Saurugg im Sattel seiner Stute Zita auf Platz eins. Es war dies bereits der dritte Sieg, den das Duo in dieser Tour für sich verbuchen konnte.

Zwei weitere Podiumsplatz in rot-weiß-rot gab es am Sonntag durch Gerfried Puck und Sascha Kainz in den beiden Finale der Silver Tour. Während sich Puck und sein Alonso mit einem fehlerfreien Ritt in 46 Sekunden den dritten Platz im Stechen des A-Finales (1,35 m) hinter der jungen Griechin Mytilineou Ioli mit Ascot (0/43,65) und dem Tschechen Kamil Papousek auf Carisano (0/44,85) sicherten, holte Sascha Kainz im B-Finale über 1,30 Meter ebenfalls einen dritten Platz. Der Lokalmatador blieb mit Noisette de l'Isle in 63,91 Sekunden fehlerfrei und musste sich nur den beiden Briten Mark Armstrong auf Lavaletta (0/60,42) und Stephen Crosby auf Rubin (0/62,80) geschlagen geben.

Alle Ergebnisse der Magna Racino Springtour finden Sie hier.
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