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10.12.2012

Maikel van der Vleuten holt Großen Preis von Salzburg

Mit 100.000 Euro Gesamtdotation war der Grand Prix von Salzburg der Höhepunkt der diesjährigen Pappas Amadeus Horse Indoors. Den Löwenanteil des Preisgeldkuchens durfte sich der Niederländer Maikel van der Vleuten in Form eines schicken Flitzers mit Stern einverleiben. Bester Österreicher wurde Christian Schranz auf Rang neun.

Nur zwei Reiter blieben im Stechen ohne Fehler, mit der schnelleren Zeit triumphierte Maikel van der Vleuten(NED)  vor dem Italiener Roberto Turchetto. © Nini Schäbel
Nur zwei Reiter blieben im Stechen ohne Fehler, mit der schnelleren Zeit triumphierte Maikel van der Vleuten(NED) vor dem Italiener Roberto Turchetto.
© Nini Schäbel
Zwölf der 40 angetretenen Pferd-Reiter-Paare kamen mit weißer Weste durch den Grundumlauf, darunter mit Marc Houtzager, Gert-Jan Bruggink und Maikel van der Vleuten fast die gesamte niederländische Silbermannschaft der Olympischen Spiele von London. Von den sechs österreichischen Springassen konnte sich nur Christian Schranz auf seinem Quartz van de Nieuwmolen für die Entscheidung qualifizieren.

Als erster Starter im Stechen entschied sich Maikel van der Vleuten mit seinem zehnjährigen Hengst VDL Groep Verdi für eine ideale Mischung aus Angriff und Kontrolle und übernahm mit einem fehlerfreien Ritt in 40,41 Sekunden von Beginn weg die Führung, die er bis zum Schluss nicht mehr abgeben sollte. Nur der Grand-Prix-Sieger von Lamprechtshausen 2012 – Roberto Turchetto (ITA) – kam dem 24-jährigen Niederländer mit einer Nullrunde in 41,55 Sekunden noch gefährlich nahe, musste sich aufgrund der langsameren Zeit aber dennoch geschlagen geben und mit Platz zwei zufrieden geben. Rang drei ging an die Deutsche Pia-Luise Aufrecht mit dem schnellsten Vier-Fehler-Ritt (4/39,06).
Nach einem tollen Null-Fehler-Ritt im Grundumlauf häuften sich für Christian Schranz und seinen Quartz van de Nieuwmolen im Stechen die Fehler. © Nini Schäbel
Nach einem tollen Null-Fehler-Ritt im Grundumlauf häuften sich für Christian Schranz und seinen Quartz van de Nieuwmolen im Stechen die Fehler.
© Nini Schäbel
Der Niederösterreicher Christian Schranz setzte in der finalen Runde auf viel Risiko, das sich leider nicht bezahlt machte. Mit insgesamt 19 Fehlerpunkten beendete der Lasseer diesen Grand Prix auf dem neunten Rang, für den es immerhin noch 2.000 Euro Preisgeld gab. 

Alle Ergebnisse im Detail können Sie hier nachlesen.